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Neben Japan und Südkorea trifft es nun auch die USA - (web) Junge Amerikaner: Liberaler, aber weniger Sex

Telepolis hat einen Artikel veröffentlicht der als Schlagzeile beinhaltet, dass auch die US-Amerikaner sexuell immer inaktiver werden.
Ich wollte schon meine Gedanken dazu niederschreiben, habe mich vorher durch die Kommentare ablenken lassen und bin positiv überrascht worden. All meine Gedanken wurden in separaten Kommentaren schon geäußert. Somit beschränkt sich meine Arbeit auf das Zusammenfassen und Zitieren.

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Unter Stress nimmt die Paarungswilligkeit der Weibchen rapide ab. [...]
Die Pille, die ja dem weiblichen Körper eine Schwangerschaft vortäuscht, hat ebenfalls eine Auswirkung auf die Libido.
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Das "freie Spielen" der Kinder nimmt seit Jahrzehnten ab. Heute ist schon der Terminkalender der Kleinsten vollgestopft mit Terminen. Ritualisierte Aktivitäten lassen aber nur wenig Spielraum für die bedürfnisorientierte Entwicklung und die Knüpfung enger Sozialkontakte.
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Zum Thema Sex und Beziehung gehört auch die Fähigkeit sich jemanden zu öffnen, sich "schamlos" zu zeigen und ernsthafte Gefühle zu investieren. War früher mal die Ehe fürs ganze Leben, regiert heute die Unverbindlichkeit. Überlebt die Beziehung den Jobwechsel? Wie passt dies zur eigenen Karriere? [...]
Triebhaftigkeit und das Spiel mit Sexualität werden immer mehr zum Tabu. Sei es das Spiel mit den weiblichen Reizen durch die Kleidung der Frauen oder halt die auch Kommunikation mit einer sexuellen Variante. [...]

Quelle

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- Selbstzweifel durch Schönheiten im Internet/TV.

- Genderwahn und falsche/überzogene Vorstellungen. Sex ist zunehmend Stress, Gefahr.

- Umweltverschmutzung, Chemiebelastung, man denke auch an die vielen Übergewichtigen.

- Pornos: einfache/schnelle Selbstbefriedigung bei zu hohe/falsche Erwartungen an RL-Sex.

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- Stress durch Schule und Arbeitsplatz aber auch durch TV/Internet/Multimedia. Das ist womöglich ein bedeutsamer Faktor.
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Quelle

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Geh heute mal in eine Bar, Kneipe oder zu einer Veranstaltung. Augenkontakt zu einer Frau ist schlichtweg nicht möglich, die starren alle auf ihr Smartphone.

Auch ist es nachgewiesen, dass der Mensch mit einer Auswahl aus mehr als 4 Sachen schlicht überfordert ist und aus je mehr Sachen er auswählt desto größer ist die Enttäuschung. Das gilt auch für die Partnerwahl.
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Quelle

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Für alle anderen aber gilt, dass die Apps nicht den Erfolg, sondern den Wettbewerb erhöhen. Denn die Auswahl steigt, aus der man hervorstechen muss. Nur die Allerschönsten haben eine Chance zum Zuge zu kommen. Und die eigenen Erwartungen steigen ins Unermessliche, weil man beim Blättern im Fleischkatalog nur die besten Angebote wahrnimmt. Um die man sich allerdings mit allen anderen kloppen muss.

Früher in der Dorfdisco musste man aus dem auswählen, was da war. Heute bilden sich die Menschen ein, aus allen auswählen zu können.
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urch das Damoklesschwert des Terrorsmusverdachts hat die US-Administration die Angst der Bevölkerung vor plötzlicher Einkerkerung und Folter stark ansteigen lassen. Daß einem dabei die Lust auf Sex vollständig vergehen kann, ist nachvollziehbar. Der sich ausbreitende religiöse Fundamentalismus hält zusätzlich zur Keuschheit vor der Eheschließung an, auch hier drohen für den frühzeitig zum Glauben Dressierten Strafen wie Hölle und Verdammnis.
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[...] Die Sach mit der modernen Gesellschaft ist doch, daß die sich in Subkulturen ausdifferenziert. Wo die einen keusch bei den Eltern wohnen (auch mangels Einkommen, prekäre Jobs) gehen die anderen regelmäßig auf gang bang partys. Der "Durchschnitt" ist immer weniger aussagekräftig, er zerfällt in Cluster.

Quelle

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For the future, you simple have to believe in the car industry

A few days ago, I saw that japan wants to replace the analog mirrors for the cars and I thought "WTF?".
Today a Zero-day exploit was released which lets hackers attack your bmw car via their web portal.
With the second news in mind, I was forced to write this article - especially because of the last sentence.

Getting back to the titel, for me as a person who as to deal with technology day in and day out, it is hard to accept that people with less amount of knowledge about this stuff simple believe into technology. A mirror can not break. If it breaks, you are in serious issue anyway. But a camera, as well as a monitor can simple stop working. Especially the second post is something a whole industry simple does not want so accept that this will happen. What about hackers? What about a worm or a virus you just have to put into a mashed network of cars? What happens to the video records the camera will do? Don't think the so called "intelligence organizations" are not using this free mass surveillance option. And all in all, where are the real benefits for getting a bit more enslaved by technology?
Right now, it looks like only the industry who builds the camera system benefits from this. The car won't get cheaper if you add more and more stuff. The car also won't use less gas if it has to power and move more stuff. Last but not least, the car won't be easier to recycle with all that complicated materials inside.

Last sentences: Open source community, it looks like the magical hand of the market failed again on the car sector. Instead of building useful products, they simple try to add technology everywhere. They destroyed our cars, so lets start building our own ones, reliable, safe and with a small footprint for mother nature.

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Stichtag 01.01.2015 - Wie geht es weiter mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK)

Erlicht der Versicherungsschutz ohne eGK?

Der Versicherungsschutz hängt nicht von der eGK ab, sondern von gezahlten Versicherungs-Beiträgen und von den notwendigen Angaben nach § 15 SGB V.

Quelle

Ist meine alte Versichertenkarte noch gültig?

[...] Demnach behalten die alten Karten nicht nur im neuen Jahr weiterhin ihre Gültigkeit, sondern können bis zum Ende des aufgedruckten Gültigkeitsdatums weiter wie gewohnt verwendet werden – auch über das Jahr 2014 hinaus.

Quelle

Widerspruch gegen die eGK einlegen, aber wie?

Der Neuanfang e.V. bietet einen vorgefertigten Widerspruch an.

Ihr Name und Ihre Anschrift

Versichertennummer: Ihre Versichertennummer bei Ihrer Krankenkasse

An Name und Anschrift Ihrer Krankenkasse

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Schreiben an mich vom Datum des Schreibens der Kasse kündigen Sie an, daß ich die Elektronische Gesundheitskarte (EGK) erhalten soll. Ich lehne diese Karte und die dahinter stehende Telematik-Infrastruktur ab und habe nicht die Absicht, die Karte zu benutzen. Die Karte und die Infrastruktur verstoßen gegen mein Recht auf Datenschutz. Ich beantrage hiermit, unbefristet weiterhin die Krankenversichertenkarte zu benutzen und Leistungen meiner Krankenkasse ohne EGK zu erhalten. Wenn Sie meinen, ich wäre verpflichtet, die EGK zu benutzen, um Leistungen zu erhalten, senden Sie mir einen Bescheid, gegen den ich Widerspruch einlegen kann.

Ich erwarte Ihre Antwort bis Datum in vier Wochen.

Mit freundlichen Grüßen

Datum, Ort, Unterschrift


Es werden auch Folgeschritte angeboten, wenn die Krankenkasse den Antrag ablehnt.

Was kann ich gegen die eGK tun?

Der Digitalcourage hat dafür eine tolle Übersichtsseite vorbereitet.

Weiterführende Links

Die Verbraucherzentrale Hamburg bietet eine Übersichtsseite in ihrem Archiv an.
Die deutsche Wikipedia bietet eine "Liste der Träger der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung" (Liste der gesetzlichen Krankenkassen) an.
Darüber hinaus gibt es eine private Webseite mit dem Namen gesetzlichekrankenkassen.de, die ebenfalls eine Übersichtsseite anbietet, jedoch wirtschaftliche Interessen verfolgt (aktuell google analytics tracking entdeckt).
Eine Liste mit gesetzlichen Krankenkassen, die einem ein Leben ohne eGK anbieten, konnte ich bisher nicht finden. Ich werden anfangen, die Krankenkassen anzuschreiben und meine Ergebnisse berichten.

Aktualisierung
Nicht unerwähnt darf natürlich das Bündnis Stoppt die e-Card! bleiben.
* Elektronische Gesundheitskarte: Kritischer Kurzfilm zeigt Medizin in Zeiten des Cyberspace
*
* Hamburger Abendblatt: Teure Gesundheitskarte
* Auch im Jahr 2015 können gesetzlich Versicherte ohne elektronischeGesundheitskarte (eGK) zum Arzt!
* 21.01.2015: Frontal 21: "Nutzlos und teuer – Die elektronische Gesundheitskarte"
* Interner Referentenentwurf für neues eHealth Gesetz öffentlich
* Schnellinformation
* Spendenaufruf für die Aktion „Stoppt-die-e-Card“

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web - CCC verurteilt den Ankauf von "0days" durch den BND

Passend zum Jahrestag des Mauerfalls hat der Bundesnachrichtendienst (BND) angekündigt, zukünftig auf dem Schwarzmarkt sogenannte Zero-Day-Exploits, also unveröffentlichte und unbehobene Sicherheitslücken in Software, aufzukaufen. Diese sollen dann im Rahmen von Aufklärungsversuchen zum Angriff auf Computersysteme benutzt werden. Der Chaos Computer Club (CCC) kritisiert die vom BND nun offen geforderte Ausnutzung von Schwachstellen als schweren Grundrechtseingriff und als inakzeptabel.


Der BND will sich jetzt auch offiziell in die Lage versetzen, in beliebige Mobiltelefone und Computer einzubrechen. Angesichts der momentan im NSA-BND-Untersuchungsausschuß erst stattfindenden Versuche, die gegenwärtigen technischen Praktiken des Geheimdienstes in Kollaboration mit ausländischen Partnern zu verstehen und aufzuklären, ist diese Forderung an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Die Enthüllungen der letzten anderthalb Jahre haben gezeigt, daß die unkontrollierten Geheimdienste weltweit alle ihnen zur Verfügung stehenden technischen Mittel nutzen, um sich weitgehend ohne effektive parlamentarische Kontrolle nicht nur Informationen über Opposition, kritische Presse und unbescholtene Bürger zu verschaffen, sondern schlichtweg sämtliche Daten abzugreifen, derer sie technisch habhaft werden können.

Mit der unverhohlenen geheimdienstlichen Forderung, hinterrücks in Computer eindringen zu wollen, sollen praktisch kritische Sicherheitslücken mißbraucht werden, die auch anderen Kriminellen einen Angriffspunkt bieten. Gleichzeitig wird es Bürgern und Unternehmen erschwert, sich vor technischen Angriffen auf persönliche Daten oder Geschäftsgeheimnisse zu schützen und erleichtert zudem dritten Geheimdiensten das Ausspähen von Staats- und Betriebsgeheimnissen.

0day-Exploits werden auf dem ohnehin bereits von konkurrierenden Geheimdiensten finanzierten kriminellen Schwarzmarkt für sechs- bis achtstellige Euro-Beträge gehandelt. Um auf diesem Markt mitspielen zu können, müßte sich der BND mit Steuergeldern in gleicher Höhe am Bieterwettstreit beteiligen. Denn wie beim Handel mit Drogen oder Waffen regelt auch bei 0day-Exploits die Nachfrage das Angebot.

Dirk Engling, Sprecher des CCC, warnte: "Wenn auch deutsche Geheimdienste diesen Schwarzmarkt mit unseren Steuergeldern noch anheizten, würde das erhebliche Folgekosten für die Wirtschaft haben, die schon heute kaum hinterherkommt, ihre technische Infrastruktur gegen Angriffe zu verteidigen." Der Anreiz würde weiter steigen, aufgespürte Sicherheitslücken im Geheimen zu handeln bzw. gezielt vermeintlich harmlose Fehler in kritische Softwarekomponenten einzubauen und diese dann nach einiger Zeit den Diensten und ihren Partnerfirmen zu verkaufen.

Die Logik des Mitmischen im Schwachstellen-Schwarzmarkt führt dazu, daß Geheimdienste ein Interesse daran haben müssen, wenn eklatante Sicherheitslücken möglichst lange unentdeckt bleiben, während sie gleichzeitig nicht sicherstellen können, daß die gleiche Sicherheitslücke nicht auch von Kriminellen entdeckt oder parallel an diese verkauft wird. So können dann entsprechende Lücken für lange Zeit unbemerkt ausgenutzt werden.

Dirk Engling findet zu den Plänen des BND klare Worte: "Der geplante Erwerb und Handel mit Sicherheitslücken durch den BND wäre nicht nur in mehrfacher Hinsicht rechtlich fragwürdig, sondern ist auch eine direkte und vorsätzliche Schädigung der deutschen Wirtschaft." Sicherheitslücken gehören nach der Entdeckung geschlossen und nicht verkauft und geheimgehalten solange es irgendwie geht.

Der CCC fordert ein Verbot des Aufkaufs und der Verwendung von 0days durch Geheimdienste und auch sonstige deutsche Behörden. Stattdessen sollten die eingesparten Gelder in die Förderung von Software-Audits investiert werden. Die für den Ankauf vorgesehenen Mittel sollten in eine gute personelle und materielle Ausstattung für Auditierungen von auf Open Source basierender Software fließen, statt in einen mindestens anrüchigen Schwarzmarkt Gelder zu stecken und erheblichen Schaden im IT-Sektor in Kauf zu nehmen.

Deutsche Behörden und Unternehmen sollten zudem verpflichtet werden, im Rahmen einer "responsible disclosure" alle ihr bekanntgewordenen kritischen Sicherheitslücken zu veröffentlichen.

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Mutti Zwei möchte gern vom WC "aufs Knöpfchen drücken"

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant den Kauf von bewaffneten Kampfdrohnen. Nächste Woche möchte sie im Bundestag für dieses Projekt werben. Immer wieder kamen solche Vorstöße in der Vergangenheit vor allem aus den Reihen der Union. Offiziell wolle von der Leyen lediglich eine gesellschaftliche Debatte zu diesem Thema anstoßen.

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Zu Ihren Zielen passt das natürlich super, so kann der Familienvater auch von zu Hause gemütlich Töten, kann in der Mittagspause kurz einkaufen gehen und ist pünktlich zum Abendessen zu Hause - ganz familienverträglich. Warum und wieso er da Menschen umbringt ist ja egal, wird sich schon jemand einen Kopf drum gemacht haben.
Ob die Bilder, die er bekommt echt sind, oder ob sie nachgebessert wurden ist auch zweitranging (ich schreibe hier vom Gedanken, dass man mit seiner Drohne über Deutschland schwebt, man aber Landschaften aus "dem Reich der Achse des Bösen" erhält, nichts ist unmöglich). Denkt daran wenn euer Gegenüber am Telefonnat mit einer Salve aus der Leitung geschmissen wird.

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Facebook manipuliert Emotionen seiner Nutzer

[...] Eine von Facebook in Kooperation mit US-amerikanischen Wissenschaftlern veröffentlichte Studie hat nun zusätzlich Öl ins Feuer gekippt und eine öffentliche Debatte angefacht. Unter dem Titel Experimental Evidence of Massive-Scale Emotional Contagion through Social Networks (Experimenteller Beweis massiver emotionaler Ansteckung durch Soziale Medien) wurden über einen längeren Zeitraum hinweg die Startseiten von 689.000 Facebook-Nutzern manipuliert. Der einen Testgruppe wurden eher positive Posts ihrer Freunde gezeigt, während sie negative Statements seltener zu Gesicht bekamen, bei der zweiten Gruppe verhielt es sich genau umgekehrt. Das Ergebnis: Die User, die hauptsächlich positiven Gefühlen ausgesetzt waren, posteten im Anschluss selbst vermehrt positive Tweets, während die zweite Gruppe häufiger als zuvor ihrer schlechten Laune online Ausdruck verlieh.

Quelle

Wer überwacht die Überwacher? Aber nein, wie elgoog will Hackfressenbuch ja nur euer Bestes. Alleine auf Hackfressenbuch einzuprügeln ist aber falsch, Nachrichtenseiten, Suchmaschinen, jeder mediale "Gatekeeper" ist anfällig für Manipulation, nur dass man es auf dem eigenen Portal eben besser nachverfolgen kann.

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EuGH kippt Vorratsdatenspeicherung und schafft eine Chance die freiheitliche Gesellschaft zu schützen

Nach langen und vielen Rückschlägen gibt es eindlich einen Tag der Freude.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Vorratsdatenspeicherung für unzulässig erklärt!.

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“Der EuGH hat heute eine historische Chance zum Schutz einer freiheitlichen Gesellschaft ergriffen. Mit seiner Entscheidung schiebt er der anlasslosen Massenspeicherung der Kommunikationsdaten von 500 Millionen Menschen in Europa einen Riegel vor. Besonders freut uns, dass der Gerichtshof den EU-Gesetzgeber nicht zur Nachbesserung verpflichtet hat. Damit steht es in der Sternen, ob es überhaupt zu einem neuen Entwurf kommen wird.”, erklärt Volker Tripp, politischer Referent des Vereins Digitale Gesellschaft.
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Quelle

Was schreibt ein CDU Mensch dazu?
das heutige Urteil zur #VDS ist wie ein Feiertag für das organisiertes Verbrechen

Quelle
Der EuGH sieht "einen besonders schwerwiegenden Eingriff der Richtlinie in die Grundrechte auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten", wie sie in den Artikeln 7 und 8 der Charta der Europäischen Union verbrieft sind. Die EU habe mit den Vorgaben zur Datenspeicherung die Grenzen überschritten, die zur Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit eingehalten werden müssten, hieß es weiter in der Mitteilung.

Quelle
[...] "Damit ist eine neue Situation eingetreten", sagte Maas am Dienstag in Berlin. "Die Grundlage für die Vereinbarung im Koalitionsvertrag ist entfallen. Deutschland ist nicht mehr zu einer Umsetzung der Richtlinie verpflichtet." Auch Zwangsgelder drohten nicht mehr.
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Quelle

Wir wissen alle, dass man von der Einknickpartei SPD nichts halten oder hoffen darf, aber als Bremsblock zur politschen Verlangsamung sind sie ab und an zu gebrauchen.
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Auch könnte bei den Betroffenen der Vorratsdatenspeicherung das Gefühl erzeugt werden, dass ihr Privatleben ständig überwacht wird, meinen die Richter. Schließlich würden die Teilnehmer oder Benutzer nicht über die Vorratsdatenspeicherung und ihre spätere Nutzung informiert.
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Quelle
Wir können jedoch nicht in Jübeltänze ausbrechen (maximal über ganz kleine), denn natürlich gibt es schwammige Ausdrücke, an denen die Lobbyisten versuchen werden.
Die Speicherung von Kommunikationsdaten ohne Verdacht auf Straftaten ist nicht mit EU-Recht vereinbar. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden und damit die EU-Richtlinie zur Sicherung von Telefon- und E-Mail-Informationen gekippt. Die Richtlinie muss nun reformiert und die verdachtlose Speicherung von Verbindungsdaten von Telefon, Internet und E-Mails künftig "auf das absolut Notwendige beschränkt" werden.
[...]

Quelle

Kurzum, man muss dieses "auf das absolut Notwendige beschränkt" also entsprechend aushöhlen (was für uns bedeutet, genau das müssen wir verteidigen) und schon kann man etwas neues erfinden.
Dennoch, ich bin zufrieden mit dem heutigen Tag :-).

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web - eCall soll bei Autounfällen ab 2015 um Hilfe rufen

Das EU-Parlament hat mit 485 Ja-Stimmen (151 Nein-Stimmen, 32 Enthaltungen) für den Verordnungsentwurf zur Einführung des eCall Systems gestimmt.
Laut den genutzten Zahlen gab es im Jahr 2012 in Europa 28000 Toten und 1,5 Millionen Verletzten Menschen im Straßenverkehr. Mit dem System hätte man 2500 Menschen retten können.

Der Verordnungsentwurf (es ist noch immer ein Entwurf, wir können noch etwas dagegen machen!) sieht vor, dass Automobilhersteller dazu verpflichtet werden, dieses System einzubauen. Geschätzter Kostenpunkt, 100 Euro (ich tippe ja, dass es teurer wird).

Auf was darf man sich einstellen?
Es soll ein System sein, dass die exakte Position, die Unfallsituation, die Fahrrichtung und spezifische Details des Fahrzeugs bei einem Unfall übermittelt.
"Unfallsituation", da fragt man sich wie sie dies übermitteln wollen, wenn sie nicht die aktuelle Fahrt (oder bis zu 60 Sekunden in der Vergangenheit) permanent aufzeichnen.
Exakte Position bedeutet, dass mein PKW eine permanente GPS-Peilung vornimmt.
Ach ja, man möchte "gesetzlich verhindern", dass Fahrzeuge und Fahrer dauerhaft belauscht werden. Gesetzlich bedeutet also, das Gerät sendet permanent und man ließt halt einfach nicht immer mit, ist ja Ehresache und das funktioniert bei den Geheimdiensten und bei Versicherungen auch heute schon gut. Wenn man es nicht darf, macht es ja keiner - Gentlemen's Agreement und so ;-).

Was fällt mir spontan dazu ein?
Eine Freude auf noch mehr Elektronik die einfach etwas macht. Besonders toll, da das Ding wichtige Informationen über das Auto senden muss, wird es wohl direkt am CAN-Bus lauschen. Damit kann es auf alle Daten zugreifen und man muss hoffen, dass es wirklich nur Senden und nicht empfangen kann.
Das man damit ein tolles Instrument für die Überwachung hat, muss man hoffentlich nicht mehr all zu deutlich anbringen. Das Ding wird immer senden und man kann es mit Sicherheit gut mitlesen (das da sinvolle Krypto drinne ist, bezweifelt man einfach pro-forma und wird leider recht haben).
Wenn man lauthals verkündet, dass in einem Fahrzeug ein System ist, dass sich um den Unfall kümmert, trainiert man den Menschen nur eine Sache an "Ich muss nicht anhalten, jemand kümmert sich schon darum" - ganz toller Effekt der Entsozialisierung.
2500 von 1,5 Millionen Menschen könnten gerettet werden? Und dafür der Aufwand? Ohne Details zu kennen, behaupte ich, dass man mehr erreichen kann, wenn man für das gleiche Geld einfach mehr Technik und mehr Personen im Rettungswesen anschafft.
Sollte dieser Verordnungsentwurf umgesetzt werden, wird hoffentlich auch eine Frage geklärt. Was passiert, wenn diese Box hust durch Zufall hust kaputt geht?

Die Firma Dolphin Technologies kümmert sich um die Entwicklung und Umsetzung des Systems. Laut der eigenen Seite hat die Firma 8 Angestellte. Einer der acht Angestellten ist sogar ein Techniker. Da zeigt man wo der Schwerpunkt bei dem System liegt ;-).

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web - EU-Projekt schlägt Reisesperren auch bei Konzerten oder Partys vor – Neue Polizeidatenbank für unliebsame Reisende entsteht

[...]
Seit mehreren Jahren versucht das deutsche Innenministerium, eine solche Datensammlung auf EU-Ebene anzusiedeln. Eine Studie der belgischen Firma GHK Consulting hat hierzu jetzt Optionen gesammelt. Denkbar wäre demnach auch eine Speicherung im Schengener Informationssystem SIS II.

Jedoch wurde der Kreis der vermeintlichen, grenzüberschreitend aktiven ÜbeltäterInnen beträchtlich erweitert: Nun sollen Sport-, Freizeit-, Politik- oder umweltbezogene Veranstaltungen aller Art ausgeforscht werden.[...]


Quelle

Schon wenn man "Consulting" gelesen hat, ist klar woher der Wind kommt. Zum einen möchte man wissen, was der gemeine Bürder so macht. Zum anderen will man aber auch begründen, warum man lieber Geld für Rotz aus dem Fenster wirft, als dass man so nutzlose Sachen wie Feuerwehren, Krankenwagen kauft, Schulen baut, Infrastruktur hinstellt - sprich die ganzen Luxusgüter, die keiner braucht.

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web - WikiLeaks veröffentlicht Positionen aller Länder zu TPP

Die transpazifische strategische wirtschaftliche Partnerschaft, kurz TPP, steht seit Mitte vorigen Jahres unter verschärfter Kritik, versuchen die Vereinigten Staaten doch über das Freihandelsabkommen innenpolitische Maßnahmen durchzusetzen, die bereits mehrfach von der Bevölkerung und dem Senat zurückgewiesen wurden. WikiLeaks veröffentlichte nun die Verhandlungspositionen aller Mitgliedsländer.

[...]

Bereits Mitte November veröffentlichte WikiLeaks Protokolle der laufenden Verhandlungen. In der dazu verfassten Pressemitteilung schrieb WikiLeaks-Gründer Julian Assange, dass das "Marken-Regime" der TPP auf den Rechten der Menschen herumtrampeln werde. "Wenn Sie lesen, schreiben, veröffentlichen, denken, hören, tanzen, singen oder erfinden, wenn Sie Lebensmittel anbauen oder konsumieren, wenn Sie jetzt krank sind oder es mal sein werden – die TPP hat Sie im Visier", warnt Assange. /tb


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Say NO to Internet Censorship before it's too late.
Die Demokratie verteidigen im digitalen Zeitalter

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eGK - Übergangsfrist bis zum 30. September 2014

[...]
Der Verband hat sich mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf eine Übergangsfrist bis zum 30. September geeinigt. "Wer die alte Karte auch nächstes Jahr noch hat, kann sie bis dahin noch einsetzen", erklärt auch TK-Sprecher Bärenfänger. Zumindest theoretisch.
[...]

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INDECT geht in die finale Phase und will Personen überwachen, die über rote Ampeln gehen

Die zentralen Techniken, die vorgestellt wurden umfassen automatisierte Audio- und Videoüberwachung. Dabei sollen etwa durch verschiedene Techniken Menschen im öffentlichen Raum gezählt werden können, Objekte automatisch getrackt werden und ähnliches. Darüber hinaus sollen konkrete Ereignisse durch die Überwachungsanlagen erkannt werden, die (mögliche) Sicherheitsbedrohungen darstellen. Zu diesen Ereignissen gehören etwa Fußgänger, die eine rote Ampel missachten und trotzdem die Straße überqueren. Diese Überwachung reiht sich damit in die schon zu Beginn des Projekts als völlig absurd kritisierten Kriterien, nach denen die Überwachung arbeiten soll. Denn für die Forscher ist auch “Herumlungern“ eine überaus gefährliche Aktion.

Die neue Technik soll auch in der Lage sein, neben Schüssen, Schreien, Explosionen und zerbrechendem Glas „Konversationen in sehr lauten Umgebungen“ zu erkennen und mitzuhören.


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Gedanken bezüglich der massiven Anzahl an "die NSA kann alles knacken"-Nachrichten

In den letzten Tagen wird eine immer größer werdende Anzahl an Nachrichten durch die digitalen (und wohl auch analogen) Kanäle geprügelt, die alle den gleichen O-Ton tragen. "Die NSA kann alles knacken und hat überall Backdoors eingebaut". Ich habe das Gefühl, dass man hier vor allem Resignation erzeugen möchte. Betrachtet man die Kommentare auf einigen Seiten, trifft man häufig Sätze wie "es bringt alles nichts" an. Mich deucht, dass dies der eigentliche Grund hinter dieser Torpedierung an Meldungen steckt.

Was einem klar sein sollte ist, dass die NSA und andere Schattenregierungen oder "Vereine", viel Macht in der Wirtschaft besitzen, sei es durch Firmenmitarbeiter die ein zweites Gehalt beziehen und die Forschung und Entwicklung in "die richtigen Bahnen" lenken, oder durch Gesetze und Geheimverträge über die niemand sprechen darf.

Aber wo Schatten ist, ist auch immer Licht. Freie Software kann euch schützen. Natürlich ist alles knackbar, aber auch eine NSA mit ihren Supercomputern braucht im Moment noch etwas Zeit um alles zu knacken. Da stellt sich dann immer die Frage wie wichtig eure Daten sind. Sobald die Quantencomputer von den Geheimdiensten und "little NSA aka elgoog" laufen, kann sich all dies relativieren, aber bis dahin ist noch etwas Zeit.

Was könnt ihr tun?

  • Haltet das Betriebssystem aktuell
  • Nutzte freie Betriebssysteme
  • Nutzt freie Verschlüsslungssoftware
  • Haltet wichtige Daten lokal, ihr braucht nicht alles auf einem Webserver oder in der Cloud
  • Nutzte eigene Zertifikate (solange man das Root Zertifikat hat, kann man alle weiteren Entschüsseln)
  • Speichert wichtige Passwörter nicht im Klartext auf dem PC (dann doch lieber der gute alte Zettel)
  • Verschlüsselt E-Mails, GnuPGP ist erlernbar
  • Nutzte Passwörter mit statischen und dynamischen Anteilen
  • Gebt keine wichtigen Informationen auf Internetseiten (und wenn, dann doch lieber nur wenn ein https davor steht)
  • Wählt die richtigen Parteien
  • Lasst euch nicht einschüchtern
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web - Geheime Budgets der amerikanischen Geheimdienste veröffentlicht

Snowden hat das "black budget" geleakt. Bei Geheimdiensten, müsst ihr wissen, ist auch das Budget jeweils geheim. Das Budget ist schon deshalb interessant, weil man daran die Prioritäten gut sehen kann, und wieviel Aufwand die in das Brechen von Verschlüsselung stecken. Ergebnis: But the document shows that 21 percent of the intelligence budget — around $11 billion — is dedicated to the Consolidated Cryptologic Program that staffs 35,000 employees in the NSA and the armed forces. Das "Intelligence Budget" insgesamt beträgt 52.6 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Das ist rund ein Sechstel des Bruttoinlandsproduktes von Griechenland. Der Haushalt von Griechenland beträgt ca 150 Milliarden Dollar. Money Quote aus den Unterlagen: “Also,” Clapper writes in a line marked “top secret,” “we are investing in groundbreaking cryptanalytic capabilities to defeat adversarial cryptography and exploit internet traffic.” Unerwartet war auch, dass die NSA rund 10 Milliarden kriegt, aber die CIA fast 15 Milliarden. Die Annahme war bisher immer, dass die NSA der größte Laden ist. Ein weiteres Money Quote ist: counterintelligence operations “are strategically focused against [the] priority targets of China, Russia, Iran, Cuba and Israel.” Die Prioritätsziele für Spionageabwehr sind ... Iran, Kuba und Israel?!


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Könnte man viele Schulen mit bauen. Ich vermisse irgendwie das FBI bei der Auflistung. Aber man kommt bei den ganzen Behörden der Amerikaner auch recht schnell durcheinander. Für ein Land, was sich damit brüstet eine liberale Marktwirtschaft zu haben, sind das ja doch schon viele Behörden, da würden ein zwei sinvolle Behörden doch nichts mehr am Etat rütteln ;-).
Danke Herr Snowden für die Veröffentlichung.

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