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web - Machen sich Facebook-Verweigerer verdächtig?

Wecken Jugendliche, die keinen Facebook-Account besitzen, also Misstrauen? Bei einigen Personalabteilungen in den USA bestimmt, wurden dort doch zuletzt Fälle bekannt, in denen Chefs von ihren Bewerbern die Zugangsdaten für ihr Profil verlangten. Wer kein Profil besitzt, für den gibt es auch kein Jobangebot, weil er etwas zu verbergen hat. [...]
Quelle

Es hat einen ja schon gewundert, dass dies so lange dauert. Zum einen die Ignoranz über die Möglichkeit, dass man auch ohne Facebook gut leben kann. Zum Anderen das augenscheinliche Unverständnis, dass "nichts zu verbergen haben" kein Grund für ein Verzicht auf Privatsphäre zur Folge hat. Im Grunde hat die gleiche Ausrede schon die allseits bekannte Stasi, wie auch das FBI in ihren vielen Wassermühlenpredigten eindringlich wiederholt und unter diesem Schirm der Scheinheiligkeit Überwachungsprogramme installiert, die ihresgleichen suchen.

Apropos, ihr macht euch auch verdächtig, wenn ihr euer Mobilfunktelefon ausschaltet um mal Ruhe vor der Welt zu haben, machts also besser nicht ;-).

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web - Überwachung der Leser dank E-Book-Readers

Laut dem Wallstreet Journal fangen die Größen des E-Book-Reader Geschäfts an, die Daten der Leser zu analysieren. Wie schnell wurde welches Buch aus welchem Genre gelesen? Wurde es mit einem mal durchgelesen? Wenn nicht, an welcher Stelle wurde gestoppt? Welche Zeilen wurden markiert? Welche vergleichbaren Bücher des Subjekts wurden ähnlich gelesen? Diese und weitere Fragen versuchen die Datenanalytiker zu beantworten - ganz im Sinne des Konsumenten natürlich. Ihr Kinder des digitalen Buchs, freut euch auf "The Hunger Games - Future/Past/Begins/Returns/X-Dimension/gegen Harry Potter/Treffen der Generationen" und alle gleich geschrieben (wie Dan Brown quasi, nur noch mehr ;-)).

Und wehe die Konsumenten kaufen wegen akuter Langeweile den zehnten Aufguss nicht, dann werden mit Sicherheit wieder Statistiken im Keller gefunden, die beweisen, dass der Second-Hand-Handel von Büchern daran schuld ist :-D.

Ich wollte zu Beginn teile der Mitteilung übersetzen, zweifelte jedoch zunehmend, dass ich die verschobene Konsumentensicht gleichwertig widerspiegeln hätte können.

Quelle Gefunden auf fefe's blog

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web - Schufa will Daten in sozialen Netzwerken nutzen

Die Schufa will soziale Netzwerke als Datenquelle zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit nutzen. Wie das Radioprogramm NDR Info berichtet, lässt die Auskunftei dafür am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam (HPI) Projektvorschläge entwickeln. Herangezogen werden könnten die Kontakte von Facebook-Mitgliedern, um Zusammenhänge mit der Kreditwürdigkeit der Verbraucher zu finden. Texte könnten analysiert werden, um "ein aktuelles Meinungsbild zu einer Person zu ermitteln". Untersucht werden könnte auch, wie die Schufa über eigene Facebook-Profile oder Twitter-Accounts verdeckt an "Adressen und insbesondere Adressänderungen" anderer Nutzer gelangen kann. Ebenso werde überlegt, Personen öffentlichen Interesses, Verbraucherschützer und Journalisten automatisch zu identifizieren. NDR Info liegen nach eigenen Angaben Dokumente vor, in denen die Pläne geschildert werden. Daraus gehe hervor, dass mit den Daten ein Pool entstehen solle, "der von der Schufa für existierende und künftige Produkte und Services eingesetzt werden kann". Daten aus Netzwerken wie Xing oder LinkedIn, aus Personensuchmaschinene oder Geodatendiensten können mit Schufa-eigenen Verbraucherdaten verknüpft und bewertet werden.
Quelle

Und da es gedankenverlorene Hackfressenbuch Nutzer gibt, die Namen und Daten von Dritten in die Werbedatenbank einpflegen, müssen sich auch bald nicht Hackfressenbuch Nutzer wegen eines schlechten "sozialen Umfelds" rechtfertigen. Ach nein, man muss sich ja nicht rechtfertigen, weil man gar nicht zu sehen bekommt, warum der eigene Score auf einmal runter gegangen ist (am Ende gar nur, weil man eine Kreditwerbung angezeig bekommen hat).

Auf diese Idee sind mit Sicherheit wieder unsere marktfreien Köpfe gekommen und wir wissen wie agil unsere Politik darauf reagieren wird.

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web - Euer Leben wird dank RFID ausgewertet

Wisst ihr noch, damals, als RFID rauskam, und die Datenschützer gesagt haben, hey, das wird garantiert gegen ein verwendet werden eines Tages? Und als die "Experten" versicherten, dass es bei RFID bloß um die Logistikoptimierung geht? Ja? Nun, schaut mal, was Sony gerade so treibt (wenn sie nicht gerade gehackt werden):
Sony's authentication outlet manages electricity use on a per-user and per-device basis with NFC (near field communication) and RFID (radio-frequency identification) tools.
Ein Stromstecker, der die User per RFID und NFC trackt und dann den Strom pro Gerät abrechnet! Der Lacher ist ja, woran sich viele gar nicht mehr erinnern werden, und das war auch für mich vor meiner Zeit: Die Werbung beim Einstieg in das Atomzeitalter war, dass der Strom dadurch so billig werden würde, dass man gar nicht mehr abrechnen müsse, wer wieviel verbraucht. Hah. (Danke, Chris)
Quelle

Jetzt hat es sony auch endlich geschafft und kriegt deswegen ihren lang verdienten eigenen Tag.

Und wehe einer kommt mit dem Argument, dass dies weniger Stress für den Kunden bedeutet. Einmal im Jahr zu meinem Stromzähler zu gehen und die Zahlen abzulesen kann ich gerade noch so verkraften.

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howto - stop bugging me google-analytics

Don't want to be tracked with google-analytics.com (and never want to use it)? Just add a few lines to your hosts file (unix: /etc/hosts, windows c:\windows\system32\drivers\etc\hosts).

127.0.0.1 www.google-analytics.com 127.0.0.1 google-analytics.com 127.0.0.1 ssl.google-analytics.com

Thats it, use and extend it at your own risk. The trick (if you can call it like that) is simple but works quite well.

P.S.: For the mozilla firefox webbrowser i can suggest the extension ghostery.

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Web - FoeBuD - Kleidungsstücke mit RFID-Schnüffelchips verwanzt

Mit einer spektakulären Aktion vor dem Gerry-Weber-Store in Bielefeld weist der FoeBuD auf die unsichtbare Gefahr hin Fotos dazu finden sich auf unserer Website: http://tinyurl.com/Fotos-von-StopRFID-Aktion Sendung MARKT (WDR) berichtet Angekündigt ist der Beitrag für Montags, 16.1.2012, 21.00 Uhr - 21.45 Uhr, WDR FERNSEHEN (Wiederholung: Mittwoch 18.1.2012, 14.15 Uhr - 15.00 Uhr) Die Firma Gerry Weber geht mit schlechtem Beispiel voran: Seit einiger Zeit sind RFID-Schnüffelchips in alle Kleidungsstücke der Firma eingenäht. Der Chip verbirgt sich im Textilpflegeetikett und kann auf eine Entfernung von acht Metern poer Funk ausgelesen werden. Was zur Optimierung der Logistik gedacht ist, wird zur Gefahr für Kundinnen und Kunden, wenn es in der Kleidung bleibt: Wo immer ein entsprechendes Lesegerät angebracht ist, werden - unbemerkbar - die Daten der Chips ausgelesen - und wiedererkannt. Das machte der FoeBuD bei einer spektakulären Aktion deutlich: Die Aktiven lasen mittels eines handelsüblichen Lesegerätes die versteckten Chips in der Kleidung von Gerry-Weber-Kundinnen aus und projizierten die Inhalte für alle lesbar auf eine überdimensionale Sprechblase. Viele Passantinnen und Passanten fragten neugierig nach und wurden von den FoeBuD-Aktiven über RFID in Kleidung aufgeklärt. Eine vorübergehende Passantin mit einer Jacke der Modemarke Peuterey wurde ebenfalls von dem Lesegerät erfaßt. Sie war entsetzt, dass ihre vor über einem Jahr gekaufte Jacke mit einem Schnüffelchip verwanzt ist. Bisher hatte sie niemand darüber aufgeklärt. Mit der im Chip vorhandenen Produkt- und Seriennummer ist sie jederzeit von jedem Lesegerät wiedererkennbar. Ihrem verständlichen Unmut darüber artikulierte sie direkt vor laufender Kamera. Peuterey bekam für diesen Umgang mit Schnüffelchips bereits im April 2011 einen BigBrotherAward. Der herbei geeilte Firmenchef Gerhard Weber zeigte sich wenig informiert über die Risiken und Nebenwirkungen für Kundinnen und Kunden, die seine Kleidung kaufen sollen. Der FoeBuD fordert erstens, sämtliche Funketiketten an der Kasse oder vor dem Versand physikalisch zu entfernen und zweitens eine entsprechende verpflichtende Gesetzgebung auf EU-Ebene. Die ARD-Sendung "Markt" sendet zum Thema RFID-Chips in Textilien am Montag, 16.1.2012 ab 21 Uhr einen Beitrag, der bei der Aktion vor Ort, beim FoeBuD e.V., Gerry Weber und weiteren Orten gedreht wurde. (Angekündigter Sendetermin) Was können Sie tun? - Sind Sie Kundin oder Kunde von Gerry Weber? Sprechen Sie das Thema im Laden an! Fragen Sie nach den Chips – Sie werden erstaunt sein, wie wenig die Verkäuferinnen darüber wissen. Verlangen Sie, dass die Chips herausgeschnitten werden. Oder boykottieren Sie die Firma Gerry Weber, bis sie sich unseren Forderungen beugt. - Sprechen Sie mit Ihrem Europa- und Bundestagsabgeordneten über die Gefahren von RFID. - Bringen Sie Ihre Vorbehalte dort zu Gehör. - Unterstützen Sie die Arbeit des FoeBuD gegen Schnüffelchips mit einer Spende: Spendenkonto: 2129799 Sparkasse Bielefeld (BLZ 480 501 61)

Dankeschön FoeBuD für diese geniale Aktion.

Im übrigen machen sich solche Chips auch gern bei Kontrollen im Flughafen bemerkbar, sehr zum Leidwesen des Trägers.

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Web - Brüssel bei der Vorratsdatenspeicherung in Erklärungsnot

Die EU-Kommission fühlt sich in Sachen Vorratsdatenpeicherung von den Mitgliedsstaaten nicht ausreichend unterstützt. Brüssel beklagt in einem Bericht, dass nur elf von 27 EU-Ländern Daten geliefert hätten, die einen Mehrwert der umstrittenen Maßnahme nahelegten. Man habe daher mit der Wahrnehmung zu kämpfen, dass die Vorratsdatenspeicherung für die öffentliche Sicherheit und die Strafverfolgung wenig bringe. [...] So bewahren Diensteanbieter auch Informationen etwa zu Chats, Instant Messaging oder Filesharing auf, obwohl diese größtenteils nicht zu den von der Direktive erfassten "Verkehrsdaten" zählen. Abgrenzungsschwierigkeiten gibt es ferner beim Mailverkehr, wo es sowohl die klassische E-Mail als auch webbasierte Services gibt. Hier zeigt sich, dass Inhalts- und Verbindungsdaten nicht klar zu trennen sind. [...] Zugleich weiß sie von andauernden Forderungen von Rechteinhaber, die Vorratsdaten auch zur Verfolgung von Copyright-Verstößen freizugeben. Andererseits sitzen Brüssel die Datenschutzbeauftragten im Rücken, die schon jetzt eine "schleichende Ausweitung" der Richtlinie fürchten.
Quelle

Arrow in the knee
fällt mir dazu nur ein ;-)

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Web - Windows Phone 7.5 - Präparierte SMS schaltet Smartphone aus und deaktiviert Funktionen

Der Empfang einer präparierten SMS kann zu einem Reset eines Windows-Phone-7.5-Smartphones führen. Der Nachrichten-Hub ist dann gesperrt. Ein Windows-Phone-7.5-Smartphone startet neu und sperrt den Zugriff auf den Messaging-Hub, wenn es eine präparierte SMS erhält, berichtet Winrumors. Nachrichten lassen sich dann nicht mehr empfangen oder verschicken. Die Sicherheit der Daten scheint nicht gefährdet zu sein.
Quelle

Da muss man sich wirklich fragen was das Telefon intern alles mit eine SMS macht. Kurzum, was gibt es für weiter Befehle und warum kann ich mit einer SMS Befehle an ein Telefon übermitteln?

Mir selbst fällt nur ein, dass man eine SMS etwaig verschlagworten kann, es einem Sender zuordnet, aber dann hört es auch schon auf, wenn ich an Funktionen für den Endanwender denke.

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Web - Über 250.000 Ortungsimpulse durch die Verfolgungsbehörden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2010

Jetzt hat das Innenministerium Nordrhein-Westfalens Zahlen vorgelegt. Demnach erhielten im größten deutschen Bundesland 2.644 Anschlussinhaber insgesamt 255.784 "Ortungsimpulse", um ihren Aufenthaltsort bestimmen zu können. Die Verdächtigen und ihre Kontaktpersonen waren hierfür in 778 Ermittlungsverfahren geführt. Für den "Ortungsimpuls" nutzen die Polizeibehörden eine eigene Software und sogenannte "SMS-Server". [...] Über eine für den Besitzer unsichtbare Nachricht kann die Funkzelle lokalisiert werden, in der sich ein Gerät befindet. Die Telefone suchen sich stets jene Funkzelle zum Verbindungsaufbau, die das stärkste Signal sendet. Auch in einer Großstadt lassen sich darüber Rückschlüsse auf den genauen Aufenthaltsort von Besitzern der Mobilfunkgeräte ziehen: Hamburg wird etwa von mehreren Tausend Funkzellen abgedeckt. Die Verfolgungsbehörden behelfen sich mit einem Trick, indem sie per "Stiller SMS" einen Kommunikationsvorgang lediglich simulieren. Laut Landesregierung handele es sich hierbei juristisch betrachtet nicht um eine Nachricht mit "kommunikativen Inhalten". Praktisch: Denn daher würde der Vorgang nicht den Schutzbereich von Grundgesetzartikel 10 verletzen, der die Unverletzlichkeit des Brief, Post- und Fernmeldegeheimnis bestimmt. Trotzdem müssen "Stille SMS" ebenso wie Maßnahmen zur Funkzellenauswertung richterlich angeordnet werden. Ein Schlupfloch bietet allerdings eine behauptete "Gefahr im Verzug", wofür lediglich eine staatsanwaltschaftliche Eilanordnung benötigt wird. Mit dem Beschluss werden die derart erzwungenen Verkehrsdaten zwischen Mobilfunkgerät und Netzbetreiber dann ausgelesen. Vermutlich ist dieser Vorgang längst automatisiert. Zwar können die von Verfolgungsbehörden angefragten Daten auch per CD-ROM übergeben werden. Mittlerweile verfügen Polizeien jedoch über eigene Schnittstellen zu den großen deutschen Providern. Die hierüber versandten Daten können dann mit Ermittlungssoftware visualisiert werden, etwa um ein Bewegungsprofil der ausgeforschten Person zu erstellen oder Ergebnisse mit weiteren Datenbanken abzugleichen.
Quelle

Deswegen hoffe ich immer mehr, dass der Offlinemodus meines Telefons wirklich funktioniert. Es wird zukünftig wohl wieder zunehmen, dass man beim Anrufen die Nachricht "nicht erreichbar" erhält.

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Support your European Digital Rights!

European Digital Rights was founded in June 2002. Currently 28 privacy and civil rights organisations have EDRI membership. They are based or have offices in 18 different countries in Europe. Members of European Digital Rights have joined forces to defend civil rights in the information society. The need for cooperation among organizations active in Europe is increasing as more regulation regarding the internet, copyright and privacy is originating from European institutions, or from International institutions with strong impact in Europe.
Source

I know, the month is in the middle. But if you can afford it, donate it. It is hard to spend time for acting, but it is easy to afford some euros, every euro helps.

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Initiative - Transparenzgesetz Hamburg

Hamburg hat, wie zehn andere Bundesländer und die Bundesrepublik selbst, ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Diese Gesetze basieren auf dem Prinzip: Bürgerinnen und Bürger müssen einen Antrag stellen und eine Gebühr bezahlen. Das ist mühselig, teuer und nicht immer erfolgreich. Dieses Prinzip wollen wir mit einem zentralen Informationsregister umkehren. Dafür brauchen wir ein Transparenzgesetz. Ziel ist es, uns Bürgerinnen und Bürgern Informationen einfach zugänglich zu machen. Wir wollen: Korruption erschweren Steuerverschwendung vorbeugen Misstrauen abbauen Vertrauen in Politik und Verwaltung stärken Verwaltungsabläufe vereinfachen Mitbestimmung erleichtern Um diese Ziele zu erreichen, wollen wir, dass Verträge, Gutachten, Statistiken und Verwaltungsvorschriften der öffentlichen Hand aufgeführt und im Internet verfügbar gemacht werden.
Hier gehts zur Initiative, sie braucht eure Stimme!

Der Weg zu diesem Volksentscheid ist durch einige recht hohe Hürden geprägt: Zuerst muss es eine Volksinitiative geben, für die bis zum 6. Dezember 10.000 gültige Unterschriften gesammeln werden müssen. Die Hamburger Bürgerschaft hat dann vier Monate lang die Möglichkeit, sich des Themas anzunehmen. Passiert da nichts oder nicht ausreichend viel, ist der nächste Schritt ein Volksbegehren. Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssen innerhalb von drei Wochen 62.000 gültige Unterschriften gesammelt werden. Ist diese Hürde ebenfalls genommen, ist der Weg für einen Volksentscheid frei, der dann gleichzeitig mit der Bundestagwahl 2013 stattfinden könnte.
Quelle

Auf gehts, Zeit zum Ändern! Tut es für euch, für eure Kinder, für die Freiheit!

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Web - Wohin geht die Reise mit dem neuen Personalausweis?

Falls sich noch jemand fragt, mit welchen fiesen Tricks sie die Bürger dazu zwingen sollen, diesen nPA-Müll einzusetzen:
weitere Anwendung ist der Zugriff auf Smart Meter über ein Gateway. Detaildaten über den aktuellen Stromverbrauch werden nur ausgegeben, wenn sich der Stromkunde mit seinem Ausweis identifiziert hat.
Das passt ja mal wieder alles wie Arsch auf Eimer. Aber wartet, das ist ja nur der existierende Ausweis. Das geht ja alles noch viel übler. Guckt euch mal an, was die so für die Zukunft planen:
soll eine biometrische Aufzeichnung der Unterschrift eingebaut werden, die Druckstärke und Schreibschwünge misst, damit die Unterschrift wirklich fälschungssicher wird.
wird laut Hamann ein DNA-Sensor in der Ausführung als Micro-TAS-Chip (micro total analysis-System) mit subkutaner Probeentnahme bereits erprobt. Die Speicherung und DNA-Überprüfung könnte im hoheitlichen Teil des nächsten "neuen" Personalausweises die Massenfahndung und -auswertung von DNA-Daten entscheidend erleichtern, hieß es unter Verweis auf Polizeiwünsche.
Geht's noch?!
Quelle Hauptquelle

Danke fefe, da ist mir der Artikel glatt durch die Lappen gegangen. Die ersten Zeilen klangen nach Lobpreisung einer Industrie über sich selbst. Was die aber noch vor haben, habe ich glatt überlesen. Tjoa, was soll man dazu schreiben ... man sieht wieder einmal schön, wie sehr die Politik für die Wirtschaft/Lobby gemacht wird. Es könnte alles so schön sein, wenn nicht dieser elende Bürger im Weg wäre ... Wenigst treibt man wieder die Kuh der "Terrorprävention" durch das Dorf :-).

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Web - EU-Parlament nickt Fluggastdaten-Abkommen ab

Erwartungsgemäß hat das Europäische Parlament am Donnerstag das so genannte PNR-Abkommen über die Übermittlung von Fluggastdaten nach Australien mit großer Mehrheit verabschiedet. [...] Der fraktionslose österreichische EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser bemängelte den Entscheid am Donnerstag als einen "schweren Rückschlag für die Glaubwürdigkeit des Parlaments als Wächter über die Bürgerrechte in Europa".
Quelle

Traurig, traurig, traurig. Aber alleine die Bezeichnung "Fluggast" zeigt wie angesehen die Bürger hierbei sind. Als Gast sollte man schließlich froh sein, daß man mitflieden darf.

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Web - TKG-Novelle: Unbegrenzte Speicherung der Verkehrsdaten durch neues Gesetz

Die heute im Bundestag verabschiedete Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) erlaubt es, die Verkehrsdaten der Nutzer zeitlich unbegrenzt aufzuzeichnen. Die Ermittlungsbehörden haben darauf Zugriff. [...] "Kurz vor der Beschlussfassung im Bundestag an diesem Donnerstag hat die Bundesregierung die Beschränkung der Speicherung der Daten auf weniger als drei Monate aus dem Entwurf des Telekommunikationsgesetzes gestrichen", sagte Michael Schlecht, Chefvolkswirt der Fraktion der Linkspartei. Schlecht kritisierte, dass auch die FDP dies mitgetragen habe. Auch der Chef der Piratenpartei, Sebastian Nerz, kritisierte, dass die TKG-Novelle es ermöglicht, "Telekommunikationsdaten unbegrenzt zu speichern, die für die Abrechnung der Diensteanbieter untereinander benötigt werden." Zudem hätten die Ermittlungsbehörden Zugriff darauf. Das komme einer unbegrenzten Vorratsdatenspeicherung der Verkehrsdaten gleich und sei ein massiver Eingriff in die Grundrechte, sagte Nerz.
Quelle

Und das ausgerechnet von der FDP, die kann es sich doch gar nicht mehr leisten Wählerstimmen zu verlieren ;-).

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Web - Google: Staatliche Behörden fordern immer mehr Nutzerdaten ein

Während die Bundesregierung bei Online-Diensten mehr Datenschutz erzwingen will, haben deutsche Behörden in den vergangenen Monaten deutlich mehr Nutzerdaten vom Internetkonzern Google angefordert als in der Vergangenheit. Im ersten Halbjahr 2011 gab es im Jahresvergleich 38 Prozent mehr Anfragen nach Nutzerinformationen, teilte Google mit. Insgesamt seien 1060 Anfragen gestellt worden, in denen es um 1769 Nutzer oder Google-Konten ging. Google habe in 67 Prozent der Fälle die von den Behörden verlangten Auskünfte erteilt.
Quelle Kommentare

Halbherzige Offenheit fällt mir dazu ein. Solange man nur die absoluten Zahlen zeigt, ist es so nützlich die der Hinweis auf den besagten Sack Reis. Aber als positiv denkender Mensch, lobt man wenigst das Vorhaben und den daraus ersichtlichen Willen.

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Web - EU-Kommission will Einreisende elektronisch überwachen

Die EU-Kommission will die europäischen Grenzen mit einem Ein-/Ausreisesystem nach US-Vorbild und einem Vorzugsprogramm für Vielreisende "intelligenter" machen. Sie hat dazu am Dienstag eine Mitteilung veröffentlicht, die Optionen für ein "Smart Borders"-Paket darlegt und nach Konsultationen im nächsten Jahr in ein Gesetzgebungsverfahren münden soll. Die EU-Kommission sieht das Vorhaben als Teil eines Gesamtkonzepts zur Stärkung der Verwaltung des Schengen-Raums, der grundsätzlich bereits mit dem Schengener Informationssystem kontrolliert wird. [...] Vielreisende wie Geschäftsleute oder deren Familienangehörige sollen im ergänzenden "Registrierungsprogramm" über automatische Kontrollschleusen in die EU gelangen, nachdem sie sich einer Vorprüfung unterzogen und ihre biometrischen Daten abgegeben haben. So sollen vor allem große Linienmaschinen beschleunigt abgefertigt werden können. Außerdem würde so der Weg bereitet für weitere Investitionen in moderne automatische Kontrollen an wichtigen Grenzübergängen. [...] Kellers innenpolitischer Kollege, Jan Philipp Albrecht, warnte vor einem "Einstieg in die Kompletterfassung aller Informationen bei der Ein- und Ausreise". Was als freiwillige Privilegierung von Reisenden getarnt werde, sei nichts anderes als der Ausverkauf grundlegender Datenschutzprinzipien. Wer ohne teure Registrierung und freiwillige Informationsabgabe reise, werde künftig als Risiko eingestuft.
Quelle

Erschreckend das man es nicht einmal unter dem Vorwand/Deckmantel der "Terrorverhütung" einführen möchte, sondern nur mit der Begründung "muss ja".

Die Version 2.0 kann dann "intelligent", oder eben direkt von der "Intelligence", automatisch die Ausreise kontrollieren und ggf. verhindern ... und ich mach mir sorgen um die Unabhängigkeit des Geldes.

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Web - Facebook plant für Schleswig-Holstein Sonderregelung

Weichert berichtete nun laut NDR, Facebook überlege, anhand der IP-Adresse den Standort der Nutzer zu ermitteln. Daten von Nutzern in Schleswig-Holstein sollen dann nicht zur weiteren Verarbeitung in die Konzernzentrale in den USA weitergeleitet werden. Das wäre eine weltweit einmalige Ausnahmeregelung. Kurz vor dem Gespräch mit Allan, der in dieser Angelegenheit bereits zum zweiten Mal nach Kiel gekommen war, hatte Weichert beklagt, noch keine Dokumentation über die Verarbeitung von Nutzerdaten bei Facebook erhalten zu haben. Beim Social Network müsse eine "gewaltige Bewegung" passieren. Er befürchtete, dass Facebook das nicht schafft.
Quelle

Das spiegelt für mich ein Versagen des deutschen Länderbundes wieder. An sich sollte jedes Bundesland froh über den Hinweis von Schleswig Holstein sein und sich hinter ein Land aus dem eigenen Bund stellen. Statt dessen betrachtet man das Land vorwurfsvoll ala "wie kannst du nur". Daneben stellt sich natürlich die Frage, wie Facebook anhand der IP feststellen will, dass ich wirklich in Schleswig Holstein wohne. IP-Geo-Tagging ist nicht gerade eben verlässlich, aber das werden die Politiker wieder nicht wissen.

Dank dir Thilo Weichert (und deinem Team) für die Arbeit.

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Web - Datenkrake Finanzamt

Die Sammelwut wächst: Von Jahr zu Jahr steigt die Datenmenge, die das Finanzamt über die Steuerzahler speichert. Mit den Informationen ließe sich die halbe Lebensgeschichte der Betroffenen erzählen - ohne dass sie davon erfahren. Die gesammelten Daten können aber auch Fehler in der eigenen Steuererklärung zur Folge haben. [...] Dass die Datenmenge, die über die Bürger bei der zentralen Steuerbehörde liegt, Jahr für Jahr zunimmt, ist den wenigsten bewusst. So melden etwa private Rentenversicherer gezahlte Beiträge und ausgezahlte Renten an den Fiskus. Sie müssen die Versicherten darüber aber nicht informieren. Ähnliches gilt für Mitteilungen von Banken und Arbeitsagenturen an den Fiskus. [...] Für die Steuerzahler ist aber nicht nur der Datenberg ein Problem, den die Finanzbehörden anhäufen. Der oft anonyme Informationsfluss hat auch praktische Folgen. Denn die Finanzämter übernehmen Daten vom Bundeszentralamt für Steuern in der Regel ungeprüft - "auch dann, wenn der Steuerzahler abweichende Angaben gemacht hat", heißt es in der Eingabe. Im Steuerbescheid werde das aber "regelmäßig nicht erklärt". Steuerpflichtige merken daher oft gar nicht, dass etwas geändert wurde. Übernimmt der Fiskus jedoch falsche Daten, ist auch die Steuerberechnung falsch. Solche Probleme gebe es in der Praxis immer öfter, meint Steuerexpertin Käding.
Quelle

Zudem erschreckend das keiner mit dem Daten etwas anfangen kann. Die "erst einmal speichern"-Mentalität ist eben erst frisch in den Ämtern angekommen. Nur noch zwanzig Jahre sowie einige falsche Schlußfolgerungen und man wird auch da erkennen, dass mehr nicht immer besser ist.

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Petition gegen Vorratsdatenspeicherung fand 64.500 Mitzeichner

Zum heutigen Ende der Mitzeichnungsfrist der Petition "Strafprozessordnung - Verbot der Vorratsdatenspeicherung vom 15.03.2011" wurde bekannt, dass insgesamt 64.500 Unterstützer dafür gefunden wurden. Die Resonanz sei als "großer Erfolg" zu werten, so der Obmann der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft", Jimmy Schulz (FDP). Die Beteiligung spiegele "die Bedenken der Bevölkerung gegen eine massenhafte, anlasslose Speicherung privater Daten wider. Die Bürgerinnen und Bürger wollen nicht unter Generalverdacht gestellt werden und das Gefühl haben, der Staat habe jederzeit Zugriff auf (ihre) private Daten." Es gelte die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht aus dem Blickfeld zu verlieren, so Schulz.

Quelle

Leider nicht soviel mehr wie erwartet (am 16. September erreichte die Petition bereits 50000 Mitzeichner), aber ich denke dies ist Meckern auf hohem Niveau :-D.

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Verlange deine Daten - Schicke ein Auskunftsersuchen an Facebook!

Nach der europäischen Datenschutzrichtlinie hat jeder Mensch das Recht eine Kopie der Daten zu bekommen, die ein Unternehmen über ihn speichert. Das gilt natürlich auch für deine Daten bei Facebook, da du als Europäer einen Vertag mit “Facebook Ireland Ltd” in Irland hast. Mit einer solchen Anfrage kannst du genau sehen, was Facebook von dir speichert, außerdem zeigen solche Anfragen dem Unternehmen, dass den Usern Datenschutz wichtig ist. Facebook hat dazu eine (sehr gut versteckte) Seite, auf welcher du deine Anfrage stellen kannst. Natürlich haben auch Personen welche nicht auf Facebook angemeldet sind das Recht Daten zu bekommen, wenn Facebook diese hat.
Hauptseite Hier geht es zum Howto

Holt euch die Auskungt und zeigt Facebook das sie aufpassen sollen, was sie mit euren Daten anstellen.

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Web - Smart Meter verraten Fernsehprogramm

Die sekundengenaue Übermittlung von Daten macht nun eine feinere Analyse möglich. Dies erfordert nach Meinung der Forscher aus Münster schärfere Datenschutzbestimmungen. Abhilfe könnte es derzeit bringen, die Zeitintervalle zu verlängern oder nur eine statistische Zusammenfassung an den Stromerzeuger oder Dienstleister zu übermitteln. Damit würden keine hochaufgelösten Verbrauchsdaten für eine feinere Analyse mehr anfallen. In beiden Fällen ist der Kunde jedoch auf Maßnahmen seines Anbieters angewiesen.
Quelle

Sehr interessant. Trotz der schlechten Abtastrate von einer Sekunde kann man einen gewissen Fingerabdruck für jeden Film erstellen. Bei einem Film von 120 Minuten Länge hat man bereits 7200 Messpunkte (ob zum Zeitpunkt der Messung gerade ein helles oder dunkles Bild angezeit wurde).

Dies ist wieder ein Punkt mehr gegen diesen Wahn der Smart-Meter-Geschichte.

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Web - Missbrauch der Vorratsdatenspeicherung

Falls mal wieder jemand argumentiert, z.B. bei der Vorratsdatenspeicherung, das würde schon nicht missbraucht werden, ... die könnt ihr ja auf diese Statistik zum Patriot Act hinweisen. Der wurde 15 Mal in "Terrorismusfällen" angewendet (und diese Klassifizierung kommt ja von den mißbrauchenden Behörden, ist also im Zweifelsfall wahrscheinlich auch falsch und das war gar kein Terrorismus), 122 Mal in Betrugsfällen, und 1618 Mal gegen Drogenschmuggler. Und der Patriot Act war ja mit vergleichbarer "gegen die Terroristen!1!!"-Rhetorik eingeführt worden wie bei uns die Vorratsdatenspeicherung.

Quelle

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Web - ISPs haften nicht für Urheberrechtsverletzungen von Nutzern

Die Störerhaftung lehnte das Gericht unter Verweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs mit der Begründung ab, der Provider würde seinen Kunden lediglich den technischen Zugang zum Internet vermitteln. Daraus eine allgemeine "Störerverantwortlichkeit" für rechtswidrige Handlungen der Nutzer abzuleiten, "hätte [...] eine Überdehnung der Grundsätze der Störerhaftung zur Folge, die [...] in Bezug auf Dritte gerade nicht gerechtfertigt ist".

Die Einrichtung von DNS- und IP-Sperren nach Vorstellung der Rechteinhaber kommt nach Auffassung des Kölner Landgerichts auch nicht infrage. Zur Umsetzung solcher Sperren müsste der Provider nämlich den Datenverkehr seiner Kunden untersuchen. Das würde aber in das grundgesetzlich geschützte Fernmeldegeheimnis eingreifen. Ein solcher Eingriff ist aber nur auf gesetzlicher Grundlage zulässig, an der es fehlt.

Quelle

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