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ARD: Castro ist Schuld an Kubas Isolation und wirtschaftlicher Krise

Auch zum Tod Fidel Castros tischen ARD und ZDF stattsam bekannte Propaganda auf. Dabei wird erneut eine Methode deutlich, die zwar höchst effektiv ist, aber auch ohne historisches Hintergrundwissen durchschaubar.

Diese Methode ist die komplette und vollkommen schamlose Verkehrung von Ursache und Wirkung, die wir quasi täglich in allen Themenkomplexen vorgesetzt bekommen, in denen die westliche Propaganda die Welt auf den Kopf stellt, um Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern zu machen.

Der Ukraine-Konflikt wird derart verdreht, dass nicht mehr der vom Westen betriebene, militante Putsch gegen eine demokratisch gewählte Regierung Ursprung des Geschehens ist, sondern die Erzählung der Lügenpresse beginnt regelmäßig erst mit der friedlichen und demokratisch legitimierten Sezession der Krim, die von der Propaganda in eine „Annexion“ umgelogen wird und tatsächlich nichts anderes war, als eine direkte Folge des antidemokratischen Coup d’état in Kiew.

Im Syrienkonflikt sind es in der westlichen Propaganda nicht militante und von saudischen Despoten finanzierte und aus aller Herren Länder herbeigeschaffte  „Rebellen“, die sich mit ihrer Gewalt gegen die von der syrischen Mehrheit unterstützte Regierung ins Unrecht gesetzt haben, sondern es wird die legitime Regierung diffamiert und dämonisiert, die sich mit ihrem rechtmäßigen, staatlichen Gewaltmonopol gegen die von Außen ins Land getragene Gewalt zur Wehr setzt.

Auch mit Blick auf Kuba werden Ursache und Wirkung in den westlichen Mainstreammedien immer wieder komplett auf den Kopf gestellt und auch hier – wie könnte es anders sein? – geschieht dies mit politischem Vorsatz und im Sinne der Machthaber in Washington.
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"Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten."

Wieso gibt es für Sprüche wie

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eigentlich keine zehn Jahre Knast im sibirischen Gulag? Dieser ganze Cookie-Warnungs-Bullshit ist eingeführt wurde, damit Webseiten ihre Kunden aufklären, nicht damit sie ihnen ins Gesicht lügen.

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Telegram scheint wohl sicher zu sein

Laut golem.de finden die bpb und die Webseite jugendschutz.net den Instant-Messaging-Dienst Telegram doof.

Gedroht wird mit dem üblichen "das nutzen nur die Terroristen" geblubber. Zwischen den Zeilen findete man dann die wahren Gründe. Zum einen scheint die Verschlüsslung wohl wirklich "End-to-End" zu sein. Zum anderen verweigert sich der Betreiber von Telegram dem Vorhaben mit staatlichen Stellen zusammen zuarbeiten, sprich Daten und Protokolle weiter zugeben.

Klingt also nach "Telegram sollte eure erste Wahl sein".

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Eine Woche, so schlecht das man seinen Mageninhalt entleeren möchte

Doch was ist passiert? Gesellschaftlich haben wir (im europäischen Kontext) leider sehr viel verloren. "Dummerweise" habe ich im Geschichtsunterricht aufgepasst und so sehen ich zu viele Parallele mit der Vergangenheit (man muss nicht einmal 100 Jahre zurück blicken), als dass ich frohen Mutes in die Zukunft blicken kann. Leute, wie müssen etwas ändern und das können wir auch, Jeder jeden Tag mit Kleinigkeiten.

  • Frankreich verlängert den Ausnahmezustand
  • Der Krebserreger und eigentlich für die chemische Kriegsführung entwickelte Herbizid Enist Duo darf in den USA verwendet werden
  • Die EU nutzt die "Anti-Terror-Gesetze" um Terror gegen das Volk zu fahren, mit Netzsperren und Staatstrojanern - ach ja, und wenn du nicht nach Malle sondern in arme Länder fliegst, bist du ein Terrorist
  • Wo wir bei Parallelen sind, hier hat sich ein Autor und gute Kommentatoren ebenfalls Gedanken darüber gemacht
  • Der komische Mensch mit dem Friedensnobelpreis möchte Chelsea Manning nicht frei lassen
  • De Maizere, der Mann mit ohne Hirn hat seine Vision von "Deine Daten überall für Alle"-Bürger-Cloud vorgestellt - zum Glückt gibt es dazu auch einen sehr schönen Kommentar
  • Anstatt gesunde Lebensmittel auf den Markt zu bringen (oder das Wissen um gesunder Vollwerternährung zu verbeiten), probiert man lieber das Fleisch und den Fisch mit noch mehr Chemie zu ersetzen
  • Die USA verpflichtet Mobilfunkanbieter, dass sie die Mobilfunktelefone ihrer Kunden in einem Gebäude orten müssen - super, so kann der Eine dem Anderen den schwarzen Kater zuschieben - Telefone aus meine Lieben!
  • Die Bumsregierung führt einen Feldzug gegen die Datensparsamkeit und nennt es im Neusprech kreatives und sicheres Datenreichtum (Kommentar 1, Kommentar 2)
  • Mutti wird bei einer "German Klaut" auch ganz feucht - da freut sich Hackfressenbuch und Don't be Evil, geben Sie sich doch so viel Lobbymühe in Berlin
  • Umfallsiggi kriegt auch eine ganz warme Rosette und denkt, dass man gute Geschäftsideen per Gesetz festlegen kann - nun ja, die Umverteilung von Steuergeldern zu großen Konzernen klappt so immerhin
  • Die Affen von der Insel protokolieren jetzt alles (wirklich alles!) von ihren Bürgern
  • Die Cyberpolizei macht es wie der BND und sagt ganz klar "mit oder ohne Gesetzt, wir machen was wir wollen"
  • Ein Roboter greift einen Menschen an - es besteht natürlich nie Gefahr für die Gesellschaft
  • Die öffentlich rechtlichen Medien habe Vergessen über Ihre eigene Umfrage zu berichten - ist halt doof wenn Umfrage so negativ ausfällt, dass man nichts mehr manipulieren kann - es ging um so ein nutzloses Thema wie Vertrauen in die aktuelle "Elite"
  • Wie haben offensichtlich so viel Elektrosmog um und in uns rum, dass die Amateurfunker nicht mehr Funken können
  • "Hups", der Otto-Konzern nimmt es mit dem Datenschutz nicht so ernst - man muss auch mal fünfe grade lassen!

Und um noch etwas zu lernen, hier steht was Burying ist.

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ARD & ZDF verschweigen deutsche Ablehnung von Verhandlungen zu Atomwaffenverbot und konstruieren stattdessen neue Russlandhetzeweb

Vergangenen Donnerstag stimmte die große Mehrheit im ers­ten Ausschuss der UN-General­versammlung für die Auf­nah­me von Verhand­lungen über ein Atomwaffenverbot noch im kom­men­den Jahr. 123 Staaten votierten für den diesbezüglichen Resolutionsentwurf, 38 Staaten stimmten dagegen und 16 enthielten sich.

Auch Deutschland stimmte gegen diesen Antrag – eine traurige und beschä­mende Tatsache, die der Mehrheit der Bürger kaum zu vermitteln ist und viele Menschen empören würde. ARD und ZDF hielten es deshalb für besser, die Nachricht zu unterdrücken.
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Tjow, was soll man da schreiben? Schade, wirklich schade ... dabei haben wir offiziell doch nicht einmal Atomwaffen Kopfkratz.

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Vergleich zwischen Nissan Tsuru (2015, Mexiko) und Nissan Versa (2016, USA) im Crashtest

Dank fefe bin ich auf ein Video zum Thema "Crashtest zwischen Nissan Tsuru (2015, Mexiko) und Nissan Versa (2016, USA)" gestoßen.

Man sieht deutlich, wie schlecht der Nissan Tsuru aus Mexiko "performt". Das spannende daran ist, Mexikos Sicherheitsrichtlinien und Gesetze eher lasch sind. Kurzum, die unsichtbare Hand des Marktes "performt" richtig Klasse. Ich hoffe, dass nicht viele Menschen dadurch sterben.

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Nur Wallonien und Brüssel-Hauptstadt sind gegen CETA? Das ist so "nicht ganz" richtig

attac hat sich die Mühe gemacht und geschaut wie war die Aussage der Tagesschau ist, dass "nur 0,7 Prozent der Bürger der EU-Mitgliedsländer" CETA blockieren.

Nun, es ist wie immer eine Sache wie man zählt. In Deutschland, wie auch in anderen Ländern wir das Volk über solch weitreichende Entscheidungen nicht gefragt. Schaut man einmal auf alles unterhalb der Nationalparlamente sieht das alles "ein wenig" anders aus. Es gibt mehr als 2000 TTIP und CETA freie Zonen in Europa. Das sind aktuell dann um die 75 Millionen Menschen und die Zahl steigt stätig.

Die CETA- und TTIP-freien Zonen prangern auch die mangelnde Transparenz der Verhandlungen an. Sie fordern, dass lokale und regionale Entscheidungsgremien eine integrale Rolle bei den Verhandlungen spielen.

CETA wie auch TTIP enthalten eine Reihe von Regeln, die den Handlungsspielraum von Kommunen unmittelbar einschränken würden. Dazu zählen der so genannte Investorenschutz, ausgeweitete Ausschreibungsregeln für die Vergabe öffentlicher Aufträge sowie langfristige Liberalisierungsverpflichtungen bei Dienstleistungen.

Die TTIP- und CETA-freien Zonen warnen vor einer neuen Privatisierungswelle durch die Abkommen. Rekommunalisierungen wären so gut wie unmöglich.

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Herr Markus Preiß soll die CETA Kritiker und deren Gründe als "schlicht lächerlich" und "beschämend und gefährlich" betitelt haben. Nun schaue ich keinen öffentlichen Rundfunk seitdem ich erkannt habe, dass die "Öffentlich Rechtlichen" heute nicht besser als die "aktuelle Kamera" ist.

Ein Kommentar zu der Sendung aus dem Internet soll folgender Aussage beinhaltet haben.

Ich glaube ich werde nächste Woche sämtliche Wertgegenstände [des Tagesschau-Kommentators Markus Preiß] an meinen Nachbarn […] verkaufen. Es geht Herrn Preiß ja nichts an, wenn ich Verträge mit Dritten mache, die ihn betreffen. Ich glaube ich schreibe in den Vertrag auch noch, dass Herr Preiß bei seinen zukünftigen Fernsehauftritten ein Tutu tragen muss.Sollte er sich beschweren, verweise ich auf ein Gericht, das sich mein Nachbar ausgedacht hat und bei dem er kein Recht besitzt, gehört zu werden […]

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Wallonien und Regionalregierung von Brüssel-Hauptstadt schützen uns Europäer vor CETA

Laut der Tageschau sind Wallonien und Brüssel-Hauptstadt gegen CETA. Das sind zwei von drei Regionen in Belgien. Wäre die Springer-Hetzpresse auf der Seite der CETA-Kritiker, würde daraus schnell eine Zweidrittelmehrheit, die Mehrheit oder "nahezu alle Belgier". Da die deutsche Presse aber dem anderen Lager angehört, schreibt die Tageschau lieber:

Es sieht nicht gut aus für CETA. Die belgische Regierung kann nicht zustimmen, weil sich zwei Regionen querstellen. [...]

Sollte es mit CETA aktuell nicht laufen, kann ich mir vorstellen was für Aussagen getätigt werden. Dann wird etwas geschrieben wie "Nein, nein, das Abkommen ist gut für alle, wir haben es einfach nur nicht geschafft die Bevölkerung abzuholen. Das ist kein Inhaltsproblem, es ist ein Kommunikationsproblem."

In Deutschland hat man das Kommunikationsproblem recht einfach gelöst, man hat nicht gefragt.

Dazu passend ein paar Zitate.

Ich war gestern Abend mit einem der Europaabgeordneten, die den Widerstand in der Wallonie koordinieren, zusammen. Ist aus der Fraktion der Konservativen im EP. Er hat mir erzählt, dass hinter den Kulissen massiv Druck auf die Politiker aus dieser strukturschwachen Region ausgeübt wurde. Man drohte Fördermittel zu streichen etc. Das hat sie aber in ihrem Widerstand nur bestärkt.

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Auch die EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen sagte, sie hoffe auf ein Zustandekommen der Unterzeichnung am Donnerstag. "Ich zähle auf die wallonischen Abgeordneten", sagte sie dem Fernsehsender RTL. Alles andere sei schlecht für das Image Europas, sagte sie dem belgischen Sender VRT.

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Deutschland vergisst seine Vergangenheit, die Wirtschaft muss gerettet werden, mehr Krieg braucht die Welt!

Mutti will die Militärausgaben verdoppeln. Klar, der Rüstungsbranche geht es heute schon schlecht und, um Volker Pispers zu zitieren, ein Krieg ist eine "Win-Win-Situation". Erst bomben wir die Wirtschaftsgegner in die Steinzeit zurück und verstümmeln ein paar "Kollateralschäden". Anschließend geben wir den Ländern Kredite (und nehmen sie so in Geißel-haft) um Ihnen neue Körperteile und neue Infrastruktur zu geben. Die transatlantische Freundschaft ist eben stärker als der Glaube.

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Die Misere der deutschen Bahn - Konkurrenzdruck zwischen den Abteilungen

Die Zeit hat heute einen Artikel über die Deutsche Bahn veröffentlicht.

Meine Zusammenfassung lautet, niemand darf die Wahrheit öffentlich sagen. Jede Abteilung ist eine eigene Firma und man kämpft gegeneinander (wie bei Sony). Es ist kein Geld für Material oder Personal da, denn das Geld wir für Einkäufe von Firmen außerhalb von Deutschland benötigt - oder für die Managergehälter. Zwischen den Abteilungen wird Druck aufgebaut. Der günstigste und kurzfristigste Weg (man denkt ja "modern", sprich in Quartalen) wird gegangen, also löst man die Probleme nicht sondern trainiert die Mitarbeiter ein neues "wording" ein.

Für zeigen sich da große Parallelen zum Autobahnnetz auf. Dort hat man weniger Material und Personal im Einsatz, aber die Infrastruktur kotz beim steigenden Verkehrsaufkommen ebenso ab wie das Bahnnetz - hat ja keiner gepflegt, den langfristige Investitionen sind nicht "hip", man muss sich mehr anstrengen um Geld zu verschleiern.

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Stromsteuer, die Benzinsteuer reloaded und mit mehr Wawawawums

Nein? Doch! Ohh! Wer hätte das gedacht, die EEG-Umlage wird auch dieses Jahr erhöht - also nicht für alle, nur für die nutzlosen Bürger. Das große Kapital, sprich die Firmen, werden geschützt, denn im Vergleich zu den Bürgern, ist dieses ja relevant für das System.

Die Steuern des Bürgers steigen pro Kilowattstunde laut telepolis von 6,354 Eurocent auf 6,88 Eurocent. Die erstellte Grafik ist toll. Sie zeigt, dass bei einem Preis pro Kilowattstunde von 28,73 Eurocent ganze 13,21 Eurocent für "Beschaffung/Vertrieb" und "Kosten für die Infrastruktur" gebraucht werden, der Rest sind Steuern mit verschiedenen Namen.

Die EEG-Umlage steigt, weil es ein Überangebot an Strom an der Strombörse gibt. Man könnte jetzt Kraftwerke abschalten, aber was sollen dann die armen Energiekonzerne machen, die mit der Rendite gern den Puff bezahlen? Also passiert das nicht und es wird weiter fleißig Geld vom gemeinem Volk privatisiert.

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Die holländische Tweede Kamer befürwortet den Einsatz von freier Software und die Durchsetzung von freien Standards mit großer Mehrheit

Laut heise befürwortet die holländische Tweede Kammer dein Einsatz von freier Software und die Durchsetzung von freien Standards für die Niederlande.

Ein Kommentar fasst sehr schön zusammen, was die großen Vorteile sind. Es sind nicht die Kosteneinsparungen, es ist die Möglichkeit, dass jeder Bürger das Format lesen kann - Stichwort "freier Zugang zu öffentlichen (und mit Steuergeldern finanzierten) Informationen" (sprich Informationsfreiheit).

Der nächste große Vorteil ist, dass die Dateien immer geöffnet werden können. Formate wie das MS-Doc halten sich nur über ein bis zwei Versionen, danach müsste theoretisch jede Datei einmal geöffnet und konvertiert werden. Bei freien Standards geht das Wissen nie verloren, respektive darf man aus Gründen der Lizenz immer einen Reader bauen.

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Krankenkassen und Ärzte machen euch auf dem Papier kränker als ihr seid

Man ist heute einiges gewohnt und doch schaffen es einige Nachrichten, dass sich die Aussage "ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte" bewahrheitet. Der heutige Fall basiert auf einem interessanten Interview von Jens Baas - Check der Technikerkrankenkasse.

Fefe hat sich hier und hier die Mühe gemacht und das nötigste herausgefiltert (selber lesen ist dennoch besser, nehmt das von Fefe als "Geschmacksmacher").

Durch ein System, bei dem der gemeine Bürger nur die drei Buchstaben "W", "T" und "F" aufpoppen sieht, wollen die Krankenkassen, dass die Ärzte aus einer Erkältung etwas schlimmeres machen, denn kranke Patienten kann man Krankenkassenintern besser abrechnen und bekommt aus einem allgemeine Geldtopf etwas mehr. Als Belohnung kriegt der Arzt dann auch etwas mehr, weil er eine komplexere Krankheit festgestellt hat.

Der, der doof ausgeht ist der Patient. Den dessen Leben sieht nun auf dem Papier schlechter aus. Dank dem großen "Big Data" und der unsicheren Gesundheitskarte fliegen so eure Daten zu Versicherern die daraus dann ein Scoring (darf man nicht, aber wenn man es anders nennt, geht das ja dann doch) berechnen. Für die Versicherer seid ihr dann auf einmal krank und gefährlich, wodurch ihr Risiko steigt und sie euch dann mehr abknöpfen wollen. Im Hinblick auf die Ideen der Bekloppten und Bescheuerten, die die Krankenkasse auch gern privatisieren wollen, finde ich das als junger Mensch kacke. Wenn ich mich dann in 15 Jahren eine Versicherung aussuche muss, kostet mich diese Idee noch einmal mehr.

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Wie wird man Terrorist? Durch HTTPS und Tails

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The charge sheet includes one count of preparation of terrorism "by researching an encryption programme, developing an encrypted version of his blog site, and publishing the instructions around the use of [the] programme on his blog site."
[...]

HTTPS

Tails

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Eine kleine Theorie vom Fefe warum sich die Politiker keine Mühe mehr beim Lügen machen

[...]
Meine Theorie basiert auf der Beobachtung, dass Nigeria-Scammer ja auch strunzdämlich scammen, so abgrundtief schlechte Scams, dass da nur die dämlichsten der Dummen drauf reinfallen. Niemand mit mehr als zwei Hirnzellen würde auf so einen Amateur-Kack reinfallen. Und da stellte sich ja irgendwann raus, dass das mit Absicht so ist, weil das für die den Stress minimiert. Je schlauer ihre Opfer, desto mehr Anzeigen, Verfolgung, Rückbuchungen gibt es, desto mehr Nachfragen gibt es per E-Mail, von Leuten, die dann nicht dumm genug sind, sich überzeugen zu lassen. Daher zielen die ihre Scams absichtlich auf die größten Idioten unter den Vollpfosten.

Was, wenn das in der Politik genau so ist? Was, wenn die Politik ihre Nachricht auf die größten Vollidioten optimiert, und die bilden dann einen wütenden Partisanen-Mob, der Argumenten und rationalen Gedanken nicht zugänglich ist.

Und was ist mit den anderen? Die fühlen sich verwirrt und marginalisiert und alleine auf weiter Flur. So wie ihr jetzt in diesem Moment, liebe Leser. Dieser Mechanismus ist bekannt und wohldokumentiert. Der Mensch sehnt sich nach Gruppenzugehörigkeit. Irgendwann knickt ihr ein und schließt euch einem Mob an. Und solange haltet ihr euch für umzingelt von Idioten und muckt nicht auf.

Als die Politik gemerkt hat, dass die außerparlamentarische Opposition unfähig ist, größere Opposition nicht nur auf die Beine zu stellen, sondern in die Medien zu tragen, hatten die keinen Grund mehr, sich um euch zu kümmern. Ihr seid ein Problem, das sich von selbst löst.
[...]

Quelle

Die Theorie ist nicht doof, dass muss man sagen. Ich dachte immer, dass sich die Politiker nicht mehr bemühen, weil sie die Medien in den Händen haben und die Bevölkerung in einer "mir doch egal, ich hab schon alles gewählt und es ist immer nur schlimmer geworden"-Stimmung sind. Der Kniff bei Fefes Theorie ist der Hinweis auf "das löst sich von selbst, weil jeder Freunde haben möchte".

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Peter Schaar entlarvt Maizières Entwurf des neuen Datenschutzgesetz als das was es ist, als teures Toliettenpapier

Peter Schaar hat de Maizières Entwurf für ein neues Datenschutzgesetz als "skandalös", "europarechtswidrig" und "handwerklich schlecht gemacht" kritisiert. Datenschutz und Verbraucherrechte würden eingeschränkt. [...]

Quelle

In dem verlinkten Text oben geht es im Grunde um folgendes:

  • Weniger Datenschutz
  • Verbraucherrechte eingeschränkt
  • Ausnahme für die Wirtschaft (Nein? Doch! Ohh!)
  • Entscheidende Schlacht
  • größten Verdienst, den wir Snowden zuschreiben können
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Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) meint, dass Deutschland das nicht so einfach wuppen wird ... also es wird teuer

Auf heise gibt es ein Interview mit Yukiya Amano von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).

Die kurze Version davon ist:

  • Strom wird teurer, weil ähm, na weil es so ist und Bio (also Naturstrom) ist doch ehh immer teurer
  • es gibt keine Atomausstieg in der Welt
  • Deutschlands Atomausstieg (also der vor der Rücknahme durch Mutti ;-)) findet er "süß" oder "nett"
  • nur reiche Nationen können auf Atomenergie verzichten (sucht einmal selber was Chile so macht, ihr wisst schon, das reiche Chile ;-))
  • das mit dem Atommüll, als das, worum sich die Betreiber der Atomkraftwerke vertraglich kümmern müssen, das muss die Gesellschaft wuppen (die AKW-Betreiber sind ja kräftig dabei die AKW's in eigene GmbH's auszugliedern die praktisch jetzt schon pleite sind)
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Das Pentagon hat wohl eine PR Firma bezahlt, um gefälschte Al Qaeda Videos herzustellen

The Pentagon gave a controversial UK PR firm over half a billion dollars to run a top secret propaganda program in Iraq, the Bureau of Investigative Journalism can reveal. [...]

Quelle

Hey, nur ne halbe Milliarde. Hätte man eh nichts sinnvolles mit Anfangen können ;-). Schön zu sehen, dass die stetig steigenden Militärausgaben so gut genutzt werden. Vorstellen man hätte dafür Schulen, Krankenhäuser, Polizei- oder Feuerwehrstationen gebaut

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26 Jahre Einheit in Deutschland

Zum 26. Mal jährt sich hiermit der Tag der Einheit.

Fragt man Menschen in den alten und den neuen Bundesländern, erhält man häufig die Aussage, dies einfach nur ein freier Tag ist. Mancher äußert gar, dass die Einheit nichts gebracht hat. Beide Gesichtspunkte machen mich traurig. Fragt man einen Bürger der alten Bundesländer, bekommt man als Grund für die Aussage, dass einem die Einheit "nichts gebracht hat". Fragt man einen Bürger der neuen Bundesländer, erhält man als als Grund, dass einem die Einheit den Job gekostet hat. Dies ist leider wahr, dank der Treuhand hat kaum ein volkseigener Betrieb überlebt. Was dadurch passiert ist, kann man noch heute sehen. Die Industrie wurde entfernt. Damit wurden viele Arbeitslos und mussten "ihr Glück" in den alten Bundesländern oder im Ausland suchen.

Auch mich hat die Arbeitssuche aus meinem Bundesland und damit von meiner Familie entfernt. Von dem Vorgehen der Treuhand haben nur wenige Menschen etwas gehabt, man möchte hier vom üblichen einem Prozent schreiben. Aus diesem Grund kann der normale Bürger der alten Bundesländer nichts für das Verhalten der Treuhand. Warum soll man dieser Person also mit schlechten Gedanken entgegentreten? Für mich hat die Einheit, rückblickend, viel gebracht. Natürlich wäre mein Leben auch anders interessant gewesen. Dennoch bin ich mit dem Status quo sehr zufrieden.

Höre ich eine unzufriedene Aussage bezüglich der Einheit, entgegne ich immer "Ohne die Einheit, würdest du mich nicht kennen". Damit konnte ich bisher immer ein Lächeln auf dem andere Gesicht zaubern. Wenn ihr also nächste Mal an den Tag der Einheit denkt, überlegt euch wie viele Freunde ihr aus "den anderen Bundesländern" kennt.

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Zum dritten Mal "Das ist Netzpolitik!" - 07.10.2016

Zusammen mit vielen Experten werden wir über die Entwicklung von Netzpolitik in Deutschland und international diskutieren. Und dabei auch einen Blick auf die Debatten der Gegenwart und Zukunft zu werfen.

Quelle
7. Oktober 2016, Kartenpreis ab 25 Euro.

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Der BND verschwieg sein Wissen über eine Hintertür damit nicht bekannt wird wie illegal er operiert

Aber der BND verschwieg sein Wissen ganz bewusst, wie es in dem Papier aus dem Jahr 2005 heißt. Der Dienst fürchtete, eine Offenlegung könne politische Auswirkungen haben.

Es geht dabei um folgendes.
Laut geheim eingestuften Dokumenten, die Fakt einsehen konnte, hatte der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) bereits im Februar 2005 von einer vertrauenswürdigen Quelle von dieser Spionagemöglichkeit erfahren.
[...]
Laut dem Geheimpapier aus dem Jahr 2005 beobachtete der BND damals, dass NetBotz massiv versuchte, Behörden und Unternehmen im Bereich Hightech und Rüstung als Kunden zu gewinnen. Unter anderem verhandelte die US-Firma mit dem Auswärtigen Amt in Berlin. Um einen Wettbewerbsvorteil zu haben, verkaufte NetBotz seine Überwachungslösungen sogar unter Wert und lehnte Anfragen einer Einzelhandelskette ab, die mehr Umsatz gebracht hätten.

Quelle.

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