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web - Human Rights Advocates: U.S.-Backed Saudi Offensive in Yemen a "Dark Mark" on Obama's Presidency

Hundreds of thousands took to the streets in Yemen this week to protest the first anniversary of the U.S.-backed, Saudi-led offensive against Houthi rebels. The protests were said to be the largest in Yemen since demonstrations in 2011 forced the resignation of President Ali Abdullah Saleh. Since last March, more than 6,000 people have been killed in Yemen, about half of them civilians. "Yemenis are asking me, ’Why is there no global outrage when our schools, our universities, our hospitals, our clinics, when football fields, when playgrounds are bombed with U.S. bombs?" says Sarah Leah Whitson, executive director of Human Rights Watch’s Middle East and North Africa Division. Her recent piece for the Los Angeles Times is headlined "The U.S. is quietly helping Saudi Arabia wage a devastating aerial campaign in Yemen." Meanwhile, the U.S. launched air attacks on al-Qaeda in southern Yemen, killing 14 people described by local sources as suspected militants. We also get response from Farea Al-Muslimi, a visiting scholar at the Carnegie Middle East Center in Beirut. He is also the co-founder and chairman of the Sana’a Center for Strategic Studies. In 2013, he testified before the Senate Judiciary Subcommittee hearing on the U.S. secret drone program.
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Bleiben Sie ARD-aktuell gewogen - Status Quo vom Niedergang des deutschen, öffentlichen Rundfunks

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Wie ist denn Ihr Eindruck von dem Sender? Oder anders gefragt: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Volker Bräutigam: Ich nenne zwei für mich wesentliche Erfahrungen. 1979 wurde die etwas "angejahrt" wirkende Tagesschau reformiert. In der runderneuerten Hauptabteilung "ARD-aktuell" erschienen die Tagesschau und neu die moderierte Nachrichtensendung Tagesthemen. Der Journalist Dieter Gütt wurde Chefredakteur, und ich erlebte ihn und meine unmittelbar vorgesetzten Dienstleiter als um seriöse Arbeit, um guten Journalismus bemühte Männer. Es herrschte ein sachliches, sehr kollegiales Klima. In den Konferenzen wurde ergiebig diskutiert.
br /> Die glücklichste Zeit meines Berufslebens war von 1979 bis 1982. Danach, dem parteipolitischen Trend in den Bundesländern folgend, wurde Edmund Gruber Chefredakteur, ein CSU-Parteimann. Von da an folgte eine innerredaktionelle Schräglage der anderen. Ich verlor jede Hoffnung auf ein halbwegs konfliktfreies sauberes Arbeiten.br /> br /> Der andere Eindruck: Bis 1984 hatte es in der BRD nur öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegeben. Er war fraglos staatstragend, dennoch wirkte er als Korrektiv des Politikbetriebs. Es gab kritische Sendungen, und so manche davon beendete sogar politische Karrieren. Dann kam, kurz nach Beginn der Kanzlerschaft Helmut Kohls, die völlige Veränderung der Rundfunklandschaft. Der Kommerzfunk wurde zugelassen. Von da an ging es nicht mehr um höchste Qualität nach fachlichen Maßstäben, sondern um Marktanteile, um Quoten. Statt, wie vordem, höchstens vier Spielfilmangebote pro Woche gab es plötzlich pro Tag mindestens vier oder fünf. Und die Nachrichtensendungen lieferten zusehends mehr Infotainment - also eher Show als Information.

Was sind Ihre Erfahrungen, Herr Klinkhammer?
Friedhelm Klinkhammer: Ich habe gern im NDR gearbeitet: Es herrschte viel Kollegialität, Solidarität und Verständnis untereinander. Die sozialen Bedingungen haben sich sukzessive verschlechtert, aber das war ein gesamtgesellschaftlicher Trend, der auch im NDR trotz ständiger gewerkschaftlicher Gegenwehr nicht zu stoppen war. Wenig erfreulich und hausgemacht waren die negativen Entwicklungen im Programm. So wurden z.B. weitgehende "Privatisierungen" von Programmteilen veranlasst. Irrsinnigerweise wurden die Talk-Shows sogar für Millionen-Summen an Drittfirmen ausgelagert, obwohl jeder weiß, dass das Talk-Format zu den preisgünstigsten TV-Produktionen zählt.

Der Betrieb wurde auf die "aktuelle Berichterstattung" zurechtgestutzt. Eigene Ressourcen wie unabhängige Fachredaktionen und produktionstechnisches Know-how wurden aufgegeben und außerbetriebliche Abhängigkeiten geschaffen. Parallel dazu wurden unbefristete Arbeitsverhältnisse abgebaut und zeitvertragsgebundene Arbeitnehmer eingestellt. Die Folge: Die materielle Abhängigkeit ging zu Lasten der Unabhängigkeit der Programme. Wer die Erwartungen der Auftraggeber kritiklos und ohne Murren erfüllt, hat die besseren Chancen auf Vertragsfortsetzung. Vom NDR wird das begründet mit der "Vielfalt und dem Abwechslungsbedürfnis" im Programm. Als ob das nicht in eigener Kompetenz sicherzustellen wäre.

Wie würden Sie die Berichterstattung in den vergangenen Jahren charakterisieren?

Friedhelm Klinkhammer: Es gibt nach wie vor sehr gute Beiträge im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, leider nur häufig zur Nachtzeit oder in den "Neben"-Sendern Arte oder "3sat".


Das ist doch schon mal was.

Friedhelm Klinkhammer: Nein, ist es nicht. Diese Beiträge dienen den ARD-Hierarchen als Alibi für ansonsten häufig kritikwürdigen Journalismus. Die überregionale aktuelle Berichterstattung orientiert sich fast ausnahmslos am Informationsniveau der privaten meinungsführenden Medien (Zeit, Welt, Spiegel etc.) nach dem Motto: Was und wie andere berichten, ist auch für uns das Maß der Dinge (übrigens eine häufige Argumentation bei den Programmbeschwerden). Informationen werden kaum geprüft und oft nur durchgereicht, das PR-Interesse der Informanten schlicht ignoriert.

Gegenüber der Politik ist man in aller Regel handzahm und unkritisch, die außenpolitische Berichterstattung orientiert sich ausschließlich an den Bekundungen und Bedürfnissen der "westlichen Wertegemeinschaft". Events und Unglücksmeldungen bekommen unangemessen hohe Programmbedeutung, die gesellschaftliche Relevanz bleibt unbeachtet.

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Also der Faktor Zeit macht sich deutlich bemerkbar.br />
Volker Bräutigam: Die fehlende Zeit ist eines der großen Problem. Ruhe, sich gründlich Gedanken über das Nachrichtenangebot zu machen, ins Archiv zu steigen, in die Bibliothek, nachzulesen, Telefonanrufe zu machen und Fachleute zu befragen, ordentlich zu recherchieren, die hat der Redakteur nicht. Zu meiner Zeit hat die Redaktion pro Tag maximal sieben Sendungen gebracht, drei Schichten haben daran gearbeitet. Heute gibt es die "Nachrichten in hundert Sekunden" und "Nachrichten im Viertelstundentakt", im Ersten Deutschen Fernsehen fast stündlich eine Tagesschau-Ausgabe.br /> br /> Ein Kollege hat mal folgenden Vergleich bemüht: Die Tagesschau war mal eine Konditorei. Jetzt ist sie eine Semmelfabrik.

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Und woran können die Zuschauer das bemessen?
Volker Bräutigam: Ganz einfach: Schauen Sie mal nach, was unsere Nachrichten darstellen müssten, wenn sie die Programmrichtlinien im Staatsvertrag einhalten würden: Einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale Geschehen geben. Die internationale Verständigung fördern. Für die Friedenssicherung und den Minderheitenschutz eintreten. Zur Wahrheit verpflichtet sein. Nicht einseitig einer Partei oder Gruppe oder einer Weltanschauung dienen. Dem Gebot journalistischer Fairness entsprechen. Sachlich und umfassend unterrichten und damit zur selbständigen Urteilsbildung beitragen. Sie müssen unabhängig und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen. Schön, nicht?

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Der ÖR arbeitet an seiner Abschaffung und manchmal frage ich mich...
...ob nicht genau das auch das Ziel ist.

Bewerkstelligen könnte man das recht leicht. Die Elitären ziehen sich ja gegenseitig in die Ämter. Nur um mal einen der typischen Zirkel aufzuzeigen: http://homment.com/atlantikbruecke "Liste: Diese Journalisten sind in der "Atlantikbrücke" Mitglied" von 2014, also schon etwas angegraut

(Ich erwarte übrigens, dass diese Zirkel sich zunehmend anonymisieren, da sie zu sehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt sind, seit es das Internet gibt und die medialen Schweigekartelle bröckeln.)

Diese "Spitzenkräfte" müssen dann nur noch das tun, was sie am besten können: Hofberichterstattung, Mainstreaming, Propaganda. Die machen das aus Dummheit und Rückgratlosigkeit ganz freiwillig und suchen die Probleme an anderer Stelle, bis man nichts mehr retten kann...

Ist der ÖR verschwunden (weil er als verzichtbare überteuerte Propagandamaschine empfunden wurde) dann gibt es nur noch private Propagandamaschinen. Dann ist der Weg in die totale Manipulation sozusagen frei, die USA lassen grüßen.

Das Einzige was dem entgegenwirkt, ist das Internet. Noch. Filter sind dann unter einem Vorwand schnell installiert und sie zu umgehen ist für Normalos eine hohe Hürde.

Vielleicht ein bisschen viel VT? Hätte man mir vor 20 Jahren gesagt, dass quasi alle alten Volksparteien selbst mit Enthusiasmus an ihrer Abschaffung arbeiten würden und an der Marginalisierung ihrer Machtbasis (dem Nationalstaat) sowieso, ich hätte vermutlich an eine Fehlwahrnehmung geglaubt. Aber heutzutage? Beim ÖR fühlt sich der Niedergang doch ähnlich an.

Und ich bedaure das! Ich hatte ihn mal für eine Errungenschaft gehalten und schaue immer noch gelegentlich gern die ÖR-Spartensender an, von alpha über arte bis zu ZDF neo und kultur. Leider bekommen das ausgerechnet viele "kabelverpflichtete" Städter wahrscheinlich nicht, über SAT-Antenne hat man halt die freie Auswahl.

Dort laufen auch nach wie vor hervorragende Dokumentationen, ich erinnere an "Der Banker - Master of the Universe"
oder:
http://www.neopresse.com/finanzsystem/staatsgeheimnis-bankenrettung-dokumentation-uber-den-geldfluss-der-eurokrise/
oder
"Macht ohne Kontrolle - Die Troika"

Alles mit großem Gewinn gesehen.

Oder auch witzige Sachen, die man sonst nirgends im deutschen Fernsehen findet, warum auch immer. Von "Götter wie wir" (gerade gestern wieder angeschaut auf DVD, einfach geil)
oder
https://de.wikipedia.org/wiki/Ijon_Tichy:_Raumpilot

Ich hoffe der ÖR kommt wieder in die Spur. Freiwillige Richtlinien reichen halt doch nicht, da muss knallhart gesiebt, Transparenz geübt und auch gestraft werden. Medienverbrechen (und die Anstiftung zu Krieg, ob aus Fahrlässigkeit oder Absicht, halte ich für eines) sind eben keine Kavaliersdelikte.

Quelle
Für mich ist das Ende des Interviews entäuschent. Leider fällt dein beiden Herren keine bessere Lösung ein, also ein weiteren Aufsichtsrat installieren zu wollen.
Eine Wegbewegung vom "Infotainment" hin zum genannen Volksauftrag wäre in meinem Interesse.
Seichte Unterhaltung kann man gern den privaten Sendern überlassen. Sendung mit Niveau, die dem Zuschauer das Nach- sowie Hinterfragen und Nachdenken beibringen sind gefragt. Als Alternative zur Tagesschau fallen mir netzpolitik.org und fernsehkritik.tv ein.

Demo gegen Monsanto - MARCH AGAINST MONSANTO in Hamburg am 21.05.2016

Mit dem Projekt wollen wir den MARCH AGAINST MONSANTO am 21. Mai 2016 in Hamburg finanzieren, um zu zeigen, das auch Hamburg sich an der weltenweit organisierten Demonstration gegen Monsanto beteiligt.
Wir wollen möglichst viele Menschen auf die Problematik der Gentechnik und die Auswirkungen des Wirkens des Monsanto-Konzerns auf unserer Leben, auf unseren Alltag aufmerksam machen.
Egal ob es um die Gesundheit, das Bienensterben oder die Flüchtlingsströme geht, der Konzern Monsanto hat so vieles zu Verantworten und das sollten die Menschen auch wissen.

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Da gibt es nicht viel zu schreiben, außer ... hingehen und spenden, Ausreden gibt es keine.

Demo gegen TTIP in Hannover am 23.04.2016 um 12 Uhr

Eine Viertelmillion Menschen hat am 10. Oktober 2015 in Berlin gegen TTIP& CETA und für einen gerechten Welthandel demonstriert.
Jetzt geht der Protest weiter: Eine Initiative aus dem Trägerkreis ruft zur Demonstration am 23. April 2016 vor der Eröffnung der Hannover-Messe auf. Das Motto: Obama und Merkel kommen: TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!

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Da gibt es nicht viel zu schreiben, außer ... hingehen, Ausreden gibt es keine.