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web - Gregor Gysi's Nachruf zu Guido Westerwelle

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Der Liberalismus hat zwei Seiten. Einmal gibt es den Wirtschaftsliberalismus, den ich auch ihm gegenüber immer kritisierte, und zum anderen gibt es den politischen Liberalismus, den ich sehr schätze und den wir in Deutschland besonders hochhalten müssen.
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Als er Außenminister wurde, hatte er zunächst Schwierigkeiten und dann doch bestochen. Er entwickelte die Politik der Selbstbeschränkung für Deutschland, sorgte für eine Stimmenthaltung Deutschlands im Uno-Sicherheitsrat beim Libyen-Krieg und verhinderte die Teilnahme unseres Landes an diesem Krieg. Wenn man sich die Ergebnisse dieses Krieges ansieht, weiß man, wie dankbar wir ihm sein müssen. Jede und jeder weiß, auf welcher Seite Guido Westerwelle heute in der Flüchtlingsfrage stünde. Humanismus und Antirassismus waren für ihn ebenso prägend wie der Wunsch, Kriege, Hunger, Tod und andere Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen.
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