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Der Smart-TV den ich vertraute

TV's mit denen man Surfen kann fand ich schon immer eigenartig. Dann kamen TV's mit WLan und anschließend wurde so ziemlich alles an Funktionen in so einen TV eingebaut was man reinstopfen konnte.
Jetzt wurde bekannt, dass die Smart-TV's von LG auch gern alle Nutzerinteraktionen mitloggen und nach Hause schicken. Was man wohl mit einer kleinen Firma machen würde, wenn sie gegen die Datenschutzbestimmungen verstößt? Bei LG wird das wohl einfach so verpuffen. LG wird auch kein Einzelfall sein, viel Spaß mit euren "always and everywhere connected"-Digitalschrott.

Nach der Hetzjagt ist vor der Hetzjagt, die Piraten scheinen noch immer angsteinflößend zu sein

[...]
Die Piraten haben ein Geldproblem. Es ist zu wenig, es ist ungleich verteilt, und es wird an wichtigen Stellen nicht gezahlt
[...]
Aber selbst von den eigenen 30.000 Mitgliedern zahlt über die Hälfte, wahrscheinlich sogar 60 Prozent, nicht einmal den Mitgliedsbeitrag von 48 Euro im Jahr [...]
Deshalb sollen die Abgeordneten spenden. Die Bundesschatzmeisterin Swanhild Götze veröffentlichte Anfang Oktober eine Liste mit allen Zahlungen (also Spenden plus Mitgliedsbeiträgen) der Parlamentarier an die Partei im Jahr 2012. Manche zahlten mehrere Tausend Euro, einige aber auch nur ein paar Hundert. Und ein Parlamentspirat aus Nordrhein-Westfalen spendete keinen Cent, sondern zahlte nur den Mitgliedsbeitrag von damals noch 36 Euro im Jahr. Dabei erhält er (oder sie) selbst jeden Monat 8.612 Euro Diäten, wie Schatzmeisterin Götze zum Kontrast dazu schrieb.[...]


Quelle

Anstelle, dass man sich fragt, warum ein Bundestagsabgeordneter über 8000 Euro im Monat verdient, wird hier versucht ein Keil zwischen Parteimitglieder zu treiben. Auch die völlig unzureichende Finanzierung der Partei wird krafthaft versucht mit negativen Worten oder Gesanken zu verankern. Betrachtet man die Finanzierung der großen Blockparteien (mit Millionen Spenden von marktfreien Firmen wie der Automobilbranche), finanziert sich diese Partei mit sehr geringen Beiträgen.

Nachdem die Pirateinpartei in der Bundestagswahl keine große Nummer spielte, muss man sich die Frage stellen, warum man die Partei noch immer nicht in Ruhe lässt. Neben dem täglichen Streben nach Sensation scheint also weiterhin eine immense Furcht von den Piraten auszugehen. Mich freut es, gibt es somit zwei größere Parteien die den restlichen Blockparteien "Angst und Schrecken" einjagen.

In den Salzbergwerken in Heilbronn befindet sich eine der größten Giftmülldeponien ganz Europas

Die Telepolis hat einen schaurigen Artikel über die Berechenbarkeit von Politikern veröffentlicht. Wir zur heutigen Zeit (oder "Damals, bei der Einführung der Maut") wurden Versprechen gemacht, dass "XYZ nie eintreten wird". Später fördert die Geschichte dann Papiere zu Tage, dass genau der Grund "XYZ" zur Einführung/Umsetzung der Sachlage ABC führte.
In diesem Fall wurden Salzbergwerker in Heilbronn zu Beginn dafür genutzt, um "die Ablagerung von Rauchgasreinigungsrückständen aus der Müllverbrennungsanlage" [0]. Für die Politiker ein Glück, für die Mensche vor Ort Pech, wurden die Gruben instabil und mussten Verfüllt werden.

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Da aber die Verfüllung mit natürlichen Rohstoffen "genauso wie ständige Sanierungsarbeiten unmittelbar zum Konkurs geführt"[6] hätten, so das Eingeständnis der Betreiber, verfiel man auf die pfiffige Idee, alle Kammern des Salzbergwerks Kochendorf ebenso wie die des Heilbronner Bergwerks mit Sondermüll zu verfüllen.

Diese Praxis ist in Deutschland seit 1992 zugelassen, unterliegt jedoch nicht dem Abfallrecht, sondern dem laxeren Bergrecht und gilt daher nicht als Müllbeseitigung, sondern als Müllverwertung.
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Die Möglichkeit, das Salzbergwerk Kochendorf mit Giftmüll zu stabilisieren und so obendrein noch Geld zu verdienen, kam allen Beteiligten wie gerufen. Die Südwestdeutsche Salzwerke AG gründete eine Tochtergesellschaft, die für "Umwelt, Entsorgung und Verwertung (UEV)" zuständig ist.
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Seit 1995 kommen beim Versatz nicht nur Filterstäube aus Müllverbrennungsanlagen, sondern auch so genannte Schüttgüter zum Einsatz, wie z. B. Bauschutt, Gießereisand, MVA-Schlacken und belastete Böden.

Jährlich werden in der UTD Heilbronn direkt unterhalb von Wohngebieten (des Ortsteils Neckargartach) 80.000 Tonnen Sondermüll eingelagert und im "Versatzbergwerk" Kochendorf circa 1 Mio. Tonnen "Verfüllmaterial" . Aktuell soll die jährliche Einlagerungsmenge laut SWS AG für beide Bergwerke zusammen noch ca. 800 000 Tonnen "gefährliche" bzw. "besonders überwachungsbedürftige" sowie "nicht gefährliche" bzw. "nicht besonders überwachungsbedürftige" Abfälle betragen. Insgesamt seien bis Ende 2012 in der Untertagedeponie Heilbronn 1.280.000 Tonnen und bei der "Verwertung" im Salzbergwerk Kochendorf 11.350.000 Tonnen deponiert bzw. eingebaut worden.[8]

Jahrzehntelang wurden im Salzbergwerk unterhalb von Heilbronn Sprengungen durchgeführt. Und schon seit Jahren beobachten Bürger an über den Giftmüllstollen stehenden Häusern Risse. Doch die Stadtverwaltung wiegelt ab, der Direktor der SWS drohte sogar, es grenze an Verleumdung, einen Zusammenhang zwischen den Rissen an Häuserwänden und den Aktivitäten der SWS herzustellen.
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Man wisse, "dass auch in Deutschland eine sehr große Anzahl alter Bergwerke abgesoffen ist, seit 1856 statistisch gesehen sogar jedes zweite Bergwerk". Diese Probleme könne man "heute zwar technisch sehr viel besser beherrschen, aber sobald eine Grube verschlossen ist und sich selbst überlassen bleibt, nimmt die Gefährdung natürlich wieder zu." "Nach den neuesten Berechnungen sind allerdings die Konvergenz-, also die Senkungsbewegungen an der Oberfläche bzw. die Bewegungen im Salzbergwerk Heilbronn-Kochendorf viel größer als ursprünglich prognostiziert."
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[0] Quelle