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Nur Wallonien und Brüssel-Hauptstadt sind gegen CETA? Das ist so "nicht ganz" richtig

attac hat sich die Mühe gemacht und geschaut wie war die Aussage der Tagesschau ist, dass "nur 0,7 Prozent der Bürger der EU-Mitgliedsländer" CETA blockieren.

Nun, es ist wie immer eine Sache wie man zählt. In Deutschland, wie auch in anderen Ländern wir das Volk über solch weitreichende Entscheidungen nicht gefragt. Schaut man einmal auf alles unterhalb der Nationalparlamente sieht das alles "ein wenig" anders aus. Es gibt mehr als 2000 TTIP und CETA freie Zonen in Europa. Das sind aktuell dann um die 75 Millionen Menschen und die Zahl steigt stätig.

Die CETA- und TTIP-freien Zonen prangern auch die mangelnde Transparenz der Verhandlungen an. Sie fordern, dass lokale und regionale Entscheidungsgremien eine integrale Rolle bei den Verhandlungen spielen.

CETA wie auch TTIP enthalten eine Reihe von Regeln, die den Handlungsspielraum von Kommunen unmittelbar einschränken würden. Dazu zählen der so genannte Investorenschutz, ausgeweitete Ausschreibungsregeln für die Vergabe öffentlicher Aufträge sowie langfristige Liberalisierungsverpflichtungen bei Dienstleistungen.

Die TTIP- und CETA-freien Zonen warnen vor einer neuen Privatisierungswelle durch die Abkommen. Rekommunalisierungen wären so gut wie unmöglich.

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Herr Markus Preiß soll die CETA Kritiker und deren Gründe als "schlicht lächerlich" und "beschämend und gefährlich" betitelt haben. Nun schaue ich keinen öffentlichen Rundfunk seitdem ich erkannt habe, dass die "Öffentlich Rechtlichen" heute nicht besser als die "aktuelle Kamera" ist.

Ein Kommentar zu der Sendung aus dem Internet soll folgender Aussage beinhaltet haben.

Ich glaube ich werde nächste Woche sämtliche Wertgegenstände [des Tagesschau-Kommentators Markus Preiß] an meinen Nachbarn […] verkaufen. Es geht Herrn Preiß ja nichts an, wenn ich Verträge mit Dritten mache, die ihn betreffen. Ich glaube ich schreibe in den Vertrag auch noch, dass Herr Preiß bei seinen zukünftigen Fernsehauftritten ein Tutu tragen muss.Sollte er sich beschweren, verweise ich auf ein Gericht, das sich mein Nachbar ausgedacht hat und bei dem er kein Recht besitzt, gehört zu werden […]

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Stromsteuer, die Benzinsteuer reloaded und mit mehr Wawawawums

Nein? Doch! Ohh! Wer hätte das gedacht, die EEG-Umlage wird auch dieses Jahr erhöht - also nicht für alle, nur für die nutzlosen Bürger. Das große Kapital, sprich die Firmen, werden geschützt, denn im Vergleich zu den Bürgern, ist dieses ja relevant für das System.

Die Steuern des Bürgers steigen pro Kilowattstunde laut telepolis von 6,354 Eurocent auf 6,88 Eurocent. Die erstellte Grafik ist toll. Sie zeigt, dass bei einem Preis pro Kilowattstunde von 28,73 Eurocent ganze 13,21 Eurocent für "Beschaffung/Vertrieb" und "Kosten für die Infrastruktur" gebraucht werden, der Rest sind Steuern mit verschiedenen Namen.

Die EEG-Umlage steigt, weil es ein Überangebot an Strom an der Strombörse gibt. Man könnte jetzt Kraftwerke abschalten, aber was sollen dann die armen Energiekonzerne machen, die mit der Rendite gern den Puff bezahlen? Also passiert das nicht und es wird weiter fleißig Geld vom gemeinem Volk privatisiert.

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web - Klimawandel seit 50 Jahren verschleiert

Einer Prognose des Informationsdienstes IWR zufolge könnte die Windstromproduktion in diesem Jahr die Stromproduktion der Atomkraftwerke in Deutschland übertreffen. Im letzten Jahr angeschlossene Offshore-Windparks werden 2016 ganzjährig Strom liefern, außerdem fallen die Atomkraftwerke Grohnde, Philippsburg 2 und Grundremmingen B über einen längeren Zeitraum aus.
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Seit 1946 finanzierte das von Ölkonzernen gegründete "Smokes and Fumes Committee" Forschung zur Luftverschmutzung. Nach Einschätzung des CIEL diente diese Finanzierung vor allem dazu "Wissenschaft und öffentliche Skepsis zu nutzen um Umweltbestimmungen zu vermeiden, die es für voreilig, kostspielig und unnötig erachtete". Das Komitee wurde mehrfach umbenannt und umstrukturiert, seine Aufgabe blieb aber weitgehend.
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Der Artikel lag leider ewig bei mir rum. Er bringt, für mich, keine neuen Tatsachen ans Licht. Dennoch ist es gut, stetig Bestätigungen über das eigene Wissen zu empfangen.

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In Spanien zahlt man jetzt, als Privatman, Steuern, wenn man Strom in das Energienetz einspeist

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Offiziell wird die Sonnensteuer damit gerechtfertigt, dass sich auch Eigenverbraucher an den Netzkosten beteiligen sollen. Dabei tun sie das schon damit, dass sie den überflüssigen Strom, ohne eine Vergütung zu enthalten, ins Netz einspeisen. Nur große Anlagen über 100 kW können den Strom zu Marktpreisen verkaufen, der nicht selbst verbraucht wurde. Für die Anlagen unter 10 kW fällt nun eine einmalige Steuer an. Sie richtet sich nach der Kapazität und liegt zwischen 9 Euro/kW und 15.4 Euro/kW.
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Den Artikel sollte man unbedingt lesen, wie auch die Kommentare. Die Drohsummen, die im Raum stehen, wenn man sich nicht beugt, erinnern mich ein wenig an obsukre Anwaltsschreiben.

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Weitere Rentenkürzung, oder "die Rente ab später" vom Rollstuhlterroristen

[...]Schäuble möchte, dass das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt und damit automatisch heraufgesetzt wird, wenn diese im Durchschnitt steigt. [...]
Die Linkspartei setzt dagegen - wie die AfD - darauf, dass auch Selbständige und andere bislang befreite Gruppen in den Rententopf mit einzahlen sollen. Dadurch will man die 2007 von Union und SPD beschlossene Erhöhung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre rückgängig machen und das Rentenniveau auf 53 Prozent anheben. Eine Einbeziehung geringverdienender Freiberufler könnte allerdings negative Konsequenzen haben: Sind die geforderten Beiträge zu hoch, führen sie potenziell dazu, dass Selbständige schon vor Erreichen des Rentenalters zu Sozialfällen werden (vgl. Erweiterung der Altersarmut ins Berufsleben).
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Meine Forderung ist simple. Alle zahlen in eine, staatliche und damit nicht gewinnorientierte, Rentenkasse ein. Die Einzahlung ist Einkommensabhängig, prozentual und ohne Limit nach oben. Es gibt einen Mindestsatz und dieser ist sozialverträglich. Wenn jemand seinen Reichtum dadurch aufgebaut hat, dass er seinen Mitarbeitern Lohn zahlt, von dem man nicht leben kann, muss er es eben über seine Rentenbeiträge subventionieren. Subventionen mögen die Marktfreien doch ;-). Die Bankster können jemand anderen beklauen und alle sind zufrieden.

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web - Kristina Schröder kündigt Abschied aus Bundestag an

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Die Wiesbadener Abgeordnete Schröder wurde 2002 erstmals in den Bundestag gewählt. Wenn die nächste Wahl wie geplant im Jahr 2017 stattfinde, sei sie dann 15 Jahre im Bundestag gewesen. "Ich möchte mich daher beruflich neu orientieren", teilte Schröder mit.
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Mit 35 und monatlichen Pensionsansprüchen würde ich mich auch gern noch einmal beruflich neu orientieren. Ich bin gespannt zu welcher Wirtschaftsfirma sie hin pofallat. Sind ja beides CDU-ler, da hilft man sich bestimmt untereinander ;-).

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web - The Panama Papers prove it: America can afford a universal basic income

[...]
Roads and transportation infrastructure. Educated workforces. Courts and legal systems. Innovations sparked by government funding, such as the internet. No one – no matter how smart or hard working – joins the American or global elite without making use of these shared resources.

But while working and middle-class families pay their taxes or face consequences, the Panama Papers remind us that the worst of the 1% have, for years, essentially been stealing access to Americans’ common birthright, and to the benefits of our shared endeavors.
[...]

source

My two cents.
First of all, not only the united states of america have this tax problem, European nations have the same issue, as well as Russia, I guess even Africa. So this is still the fundamental issue we have to face.
Secondly, I am a bit afraid that know everyone is saying the "universal basic income" is something we need. I still think this would be a great idea, but you know you are getting fooled when hardliners are stating thinking loudly about that topic in a positiv way. History proofed this to often, to badly :-(.

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web - Vom Skandal um die Panama-Konten profitieren in erster Linie die US-amerikanischen Steueroasen.

[...] Seit der Jahrtausendwende haben Regierung und Finanzkreise in Washington einen Krieg zum Beispiel gegen die Schweiz geführt: Deren Banken wurden genötigt, das Bankgeheimnis aufzuweichen. In der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) haben sich darüber hinaus 100 Staaten gegenüber den USA dazu verpflichtet, die Vermögensverhältnisse von US-Bürgern offen zu legen. Die einzigen Länder, die dieses Abkommen nicht unterzeichnet haben, sind die USA, Bahrain Naura und Vanuatu, beides winzige Südseestaaten.

Parallel dazu wurden aber die US-Bundesstaaten Nevada, Delaware, South-Dakota und Wyoming als Standorte für derartige Konten etabliert. Dort gilt das Bankgeheimnis ohne Einschränkungen, den Geldanlegern ist dort fast alles erlaubt.
[...]

Quelle.

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web - "Smartmeter" in Großbritannien benutzen alle den gleichen Schlüssel zum Verschlüsseln und die Energienetzbetreiber können "Remote" deinen Strom abschalten

Smartmeter bringen wirklich nur Vorteile für den Endkunden und zeigen die Stärke der "magischen Hand des Marktes".

Die gute Nachricht: Die Smartmeter für Großbritannien sind verschlüsselt.

Die schlechte Nachricht: alle 53 Milliionen Smartmeter benutzen den selben Schlüssel.

Ach naja, denkt ihr euch jetzt vielleicht, sind ja nur Smartmeter, dann kann man halt gucken, was der Nachbar so verheizt. Nicht nur!
The security flaws would have been particularly catastrophic as the UK's 'Rolls Royce' (i.e. unnecessarily expensive) smart metering system doesn't just automate meter reading. It enables power companies to engage in power management and even to cut people off remotely if they haven't paid their bills.

Fuck, yeah!

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web - Finanzdaten sollen für die Rasterfahndung eingesetzt werden, Europol möchte lieber gleich alle Daten

[...]
Telekommunikationsdaten werden bei den Anbietern auf Vorrat gesammelt und auf Anfrage an die Behörden herausgegeben. Ähnlich verhält es sich mit den Finanzdaten, die bei Banken und Kreditinstituten auf Vorrat gespeichert werden. Im Rahmen von Ermittlungen werden sie genutzt, um etwa Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung aufzuspüren.
[...]
Finanzermittlungen sollen aber nicht nur rückwirkend ("reaktiv") erfolgen, sondern laut der Studie "in allen Stadien strafrechtlicher Ermittlungen und juristischer Verfolgung eingesetzt werden. Die Rede ist von "proaktiver Identifizierung" krimineller Netzwerke, auch wenn diese noch gar keine konkreten Straftaten begangen haben. Diese Vorverlagerung der Kriminalitätsbekämpfung ist in Deutschland als Gefahrenabwehr bekannt, im englischen Sprachraum wird hierfür der Begriff "aufklärungsbasiert" ("intelligence-led") benutzt. Die dabei anfallenden Erkenntnisse könnten als Anstoß ("trigger") für weitere Ermittlungen dienen.
[...]

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Ermittler der Polizeibehörde Europol sollen einfacher auch an Daten von Firmen wie Facebook, Google oder Twitter gelangen. Die Innen- und Justizminister der EU haben dazu auf ihrem Treffen am Donnerstag in Brüssel einen Verordnungsentwurf angenommen. Darauf hatten sich zuvor Vertreter der Mitgliedsstaaten mit Verhandlungsführern des EU-Parlaments und der Kommission verständigt.
[...]

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web - Entwurf des Staatsvertrags zum Gemeinsamen Überwachungszentrum von fünf Bundesländern (GKDZ)

[...]
Der Entwurf definiert nicht genau, welche Aufgaben die „zentrale Dienstleisterin […] auf dem Gebiet der polizeilichen Telekommunikationsüberwachung“ genau erfüllen wird. Genannt sind etwa „technisch-organisatorische Umsetzung der Maßnahmen auf dem Gebiet der polizeilichen Telekommunikationsüberwachung“, „technische Analyse und Decodierung von Rohdaten“ und „Erkennung verschlüsselter Kommunikation und ggf. deren Entschlüsselung“.

Im April 2015 habe der sächsische Landpolizeipräsident Jürgen Georgie mitgeteilt, dass das GKDZ auch für das Abfragen von Bestands- und Verkehrsdaten zuständig sein soll, nicht aber für Funkzellenabfragen oder Quellen-Telekommunikationsüberwachung. Aus einer Kleinen Anfrage der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus aus diesem Jahr ging hervor, dass „Stille SMS“ hingegen sehr wohl in den Aufgabenbereich des GKDZ fallen sollen. Die „konkrete technische Umsetzung“ werde aber erst in der Feinplanung festgelegt.
[...]

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Traurig das ausgerechnet die fünf "neuen Bundesländer" nicht aus ihrer Vergangenheit gelernt haben. Man kann damit argumentieren, dass sie öffentliche Gelder schonen wollen. Lieber ist es mir dennoch, dass man öffentliche Gelder für das Volk und nicht für Spielereinen ausgeben. Ich wiederhole mich ungern, aber Kindergärten, Schulen, Feuerwehren, Polizisten, Infrastruktur (Wasser/Strom/Wärme/Medienzugang) oder soziale Einrichtungen, das sind Projekte für die man das Geld des Volkes ausgeben muss.
Neben dem Punkt, dass hierbei eine Behörde geschaffen wird, die scheinbar niemanden unterstellt ist, kann sich jeder Regierungssitz pro Bundesland obendrein immer fein rausreden "die anderen vier haben das gewollt, ich hab dagegen gestimmt". Schade, ich bin sehr entäuscht und haken den Tag als einen verlorenen Tag für die freie Meinungsäußerung ab. Zukünftig ist wohl jeder ein Staatsfeind ... wie früher eben.

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Was passiert mit der Gesellschaft, wenn es kein Bargeld mehr gibt?

Ein Telepolis Artikel mit dem Title "Das lange Ende des baren Geldes" hat sich der Frage "Was passiert mit der Gesellschaft, wenn es kein Bargeld mehr gibt?" angenommen.
Darüber hinaus gibt es sehr interessante Kommentare. Mich interessieren bei dieser Frage besonders die Punkte:

  • Geht die Wertschätzung gegenüber der erworbenen Ware verloren?
  • Geht die Wertschätzung zwischen meiner geleisteten Arbeit und der erhaltenen Entlohnung verloren?
  • Verlieret man den Überblick über die vorhandenen Zahnungseinheiten?
  • Wenn das bezahlen so einfach geht, wird alles zur Ware?
  • Bei einer solch fundamentalen Änderungen in der Gesellschaft, wer trägt eine Verantwortung und wer stellt sicher, dass sie verträglich im Sinne eines Generationenvertrages ist?

Mit diesen Fragen im Kopf fand ich nachfolgende Kommentare zu dem oben genannten Artikel sehr spannend.

Die Motivationfrage beantwortet alles.
lettort (mehr als 1000 Beiträge seit 18.10.06)

Ich mag die historische "Entmaterialisierung des Geldes" aufgrund mangelnder Kenntnis nicht in Frage stellen, aber bei dem ganzen Prozess wurde die Motivationsfrage nie gestellt.

- "Warum wird Geld entmaterialisiert?"
- "Weil Monarchen und Eliten ihre Interessen durchsetzen wollen!"

Ist ein Tauschmittel allgemein - also für jedermann - gleich limitiert und gleich schwer zu erwirtschaften, unterwerfen sich Eliten und Bürgerliche den gleichen Spielregeln. Das Tauschmittel besitzt hauptsächlich den Zweck als Zahlungsmittel. Will eine Kultur mehr "Gold" erwirtschaften, so muss es innovativ oder aggressiv werden. Es gibt jedoch keinen Weg an den natürlichen Begrenzungen vorbei.

Sobald aber eine Seite das Privileg erhält, ein Tauschmittel zu generieren, entsteht ein Machtgefälle. Denn der Privilegierte generiert nicht nur nach Belieben, er entscheidet auch, wer in welchen Teilen das Tauschmittel erhält und bestimmt damit die Spielregeln. Tauschmittel werden zum Druckmittel. Zentralbanken verleihen Geld an Privatbanken, welche als Pfad Wertpapiere hergeben, die irgendeiner privaten Bewertung entstammen und schließlich dann platzen, wenn eine Wirtschaftskrise alles aufdeckt. Real muss hier nichts mehr sein, aber System hat das Ganze allemal. Wenn etwas ganz schlecht läuft, dann werden einfach neue Regeln erschaffen (Bail-In -> Bail-Out, etc.)

Für mich gilt:
Wenn ein Bitcoin-System, also ein von Menschenhand weder in Qualität noch in Quantität beeinflussbares Tauschmittel, das neue E-Tauschmittel wird, dann kann ich die im Artikel geschilderte Entwicklung gutheißen.
Alles andere fördert nur die Eliten mit ihren totalitären Ansprüchen und damit die Schlechtigkeit der Menschheit.

Quelle
Wenn man zweimal darüber nachdenkt, dann entdeckt man Substanz
Über allen Wipfeln ist Ruh (mehr als 1000 Beiträge seit 09.09.13)

Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob ich Bargeld auf den Tresen lege, oder einfach mein Smartphone (ich hab selber keins) hinhalte.

Beim Bargeld gibt es einige zwingende Momente mein Tun zu hinterfragen:

- mein Kontostand, wenn ich das Geld aus dem Automaten ziehe
- die Entscheidung wie viel ich in der Geldbörse bereit halte
- Erinnerung an den Anschaffungsaufwand beim Anblick eines größerem Scheins
- das loslassen beim Weggeben des Geldes
- das spüren des Verlustes durch ein geringeres Gewicht der Geldbörse

Das mag auf den ersten Blick trivial erscheinen, dient aber in der Praxis als unbewusste Bremse.

Beim zahlen über das Phone rutscht man ohne Barriere in den Dispo und dann weiter in den Bereich der ungenehmigten Überziehung bis zum finalen Stop. Aufmerksamkeits-Marker werden dabei, wenn überhaupt optional sein, da das Bankgeschäft bei einer ungenehmigten Überziehung so richtig profitabel wird (Zins knapp unter der Wuchergrenze).

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Taschengeld und mehr
bombjack, [email protected] (mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.00)

Klingt banal, nur fällt dann auch das Taschengeld, der freiwillige Obolus an einen Bedürftigen oder Straßenkünstler* flach....

Zudem eröffnet das Ende des baren Geldes die Möglichkeit sich jeden Furz bezahlen zu lassen, denn so wie bei der Sperr- und Filterstruktur im Netz (Stopp-Schilder der Zensursula) ist die Infrastruktur einmal installiert, kann sie für alles eingesetzt werden d.h. kann Micropayment von der Online-Welt auf die reale Welt übertragen werden....

Außerdem lassen sich die Banken jede Transaktion vergolden.....denn ist nicht mehr möglich eine größere Summe vorrätig zu haben, sondern jede Transaktion muss über einen Dritten (die Bank) geführt werden und wenn es nur 1 Euro ist....und da macht in der Summe dann Kleinvieh auch gehörig Mist.

bombjack

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4. Freie Verfügbarkeit über mein Geld
Naturzucker (mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.12)

Über Geld in meiner Brieftasche kann ich jederzeit frei verfügen.

Geld auf meinem Konto stellt lediglich eine Forderung an die Bank dar. Die, wie man in GR sieht, jederzeit bestimmten Restriktionen unterworfen werden kann. Liegt mein Geld auf der Bank, dann bin ich der Willkür von Banken und Staat ausgesetzt.

Liegt mein Geld zu Hause unter der Matraze, dann drohen mir allenfalls Einbrecher.

Quelle

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web - Ein dunkler Tag - Bundeskabinett bestätigt Arne Schönbohm als Chef des BSI

Arne Schönbohm ist als Leiter des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik von Kabinett bestätigt worden. Der 47-Jährige tritt sein Amt bereits am Donnerstag an.
[...]
Mit der Berufung von Arne Schönbohm soll das BSI einen besseren Draht zur IT-Sicherheitsindustrie in Deutschland bekommen und sich vor allem mit der Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes befassen.[...]

Quelle.

So, so, der "gute" Arne Schönbohm also. Der kleine Mann, der in so illustren NSA und waffenfreundlichen Vereinen wie der Atlantik-Brücke (Arschkriecher), der Clausewitz-Gesellschaft (Kriegstreiber) und dem Förderkreis Deutsches Heer (Waffennarren) Mitglied ist, soll das Geld der Steuerzahler nun also näher an die arme und notleidende Industrie bringen. Das kann ja nur gut gehen.
Man könnte die Polizei, die Feuerwehr oder die Schuhen finanziell besser unterstützen, oder man kauft Schrott und Waffen.
Hab ich schon erwähnt, dass der gute Mensch ein BWL-er ist. Der Menschenschlag, der bekannt für Entscheidungen mit Weitblick und sozialer Verträglichkeit ist. Oder um es mit fremden Worten zu sagen:

[...] Der IT-Experte Sandro Gayken hatte gesagt: "In seinen Interviews und seinem Buch käut Schönbohm vorwiegend die Thesen anderer wider; seine technische Kompetenz geht gegen null." [...]

Quelle.

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web - Funkregulierung: TP-Link muss WLAN-Firmware sperren

TP-Link sperrt die Firmware aller WLAN-Geräte. Andere Hersteller tun es wohl auch. Damit können User ihre Geräte nicht mehr warten. Das bewirkt die neue Funkregulierung auf beiden Seiten des Atlantik.
[...]

Quelle

Super, mehr Elektromüll weil man seine Router nicht mehr aktualisieren kann. Das Gleiche gilt dann wohl auch für Smartphones. Wie es mit Notebooks ist, kann man gar nicht abschätzen. Dabei ist die Initiative der Freifunker und der openwrt-ler so weit gekommen :-(.

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Internet im Jahre Null - Auf Bugaboo funktioniert das Kontaktformular nur zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr und nur, wenn man dem Cookie-Tracking zustimmt?

Servicewüste Deutschland, so wird es gerne bezeichnet. Das andere Länder dem in nichts nachstehen zeigte mir heute die Firma "Bugaboo" mit dem Hauptsitz in den Niederlanden.
Deren Kontaktformular ist nur zwischen "9:00 Uhr und 17:00 Uhr" und nur mit aktiviertem Cookie-Tracking nutzbar. Ist eine der beiden Voraussetzungen nicht erfüllt, erhält man eine "Sorry, the system is under maintenance. Please again try later." Fehlermeldung.
Quelle.

Als Kunde und Nutzer ist dieses Vorgehen unverständlich. Am meisten Entäuscht bin ich von der Fehlermeldung: "Sorry, the system is under maintenance. [...]". Sie ist so unpassend, dass es lange gedauert hat, bis man die anderen beiden Voraussetzungen erkannt hat.
Ob man im Internet "Geschäftszeiten" für ein Kontaktformular einführen sollte, ist in meinen Augen ein zweifelhafter Ansatz. Man kann und sollte gern erwähnen, dass die Menschen hinter dem Kontaktformular solche Geschäftszeiten haben. Aber dass ein Ticket nur in diesen Zeiten erstellt werden kann, empfinde ich im Zeitalter der nie schlafenden Maschinen also nicht zeitgemäß.
Zu guter Letzte muss man besser Kommunizieren, dass man dieses Kontaktformular nur nutzen kann, wenn man dem Cookie-Tracking zustimmt. Auch hier hinterfrage ich die Gründe der Geschäftsleitung deutlich. Ein Kontaktformular sollte eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit geben, dass der Kunde mit dem Hersteller in Kontakt treten kann. Ist man von dem Produkt noch so sehr begeistert, hat man dank dieser Praktiken nun ein sehr schlechtes Gefühl gegenüber der Firma und hinterfragt deren Praktiken.

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web: Musikindustrie will Programmierprojekte von Kindern löschen

[...]
Es sind allein in wenigen Tagen Ende Dezember knapp 40.000 derartige Anträge über Google für Seiten auf der Domain von Scratch eingereicht worden. Das geht aus den Transparenzberichten von Google hervor. Die Anfragen stammen fast ausnahmslos vom Lobbyverband der britischen Musikindustrie (BPI). Damit ist die Scratch-Webseite Torrentfreak zufolge eine der größten Pirateriewebseiten überhaupt.
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Da fehlt einfach das Fingerspitzengefühl. Wird Geld damit erzeugt, gehört den Rechteinhaber ein angemesserner Anteil. Ansonsten sollte man seine Füße still halten. Ach ja, Scratch ist nicht nur für Kinder gut :-).

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Kein Copyright auf "Happy Birthday"!

Entgegen der lange vertretenen Auffassung von "Warner/Chappell" hält dieses Patentkollektiv doch nicht die Verwertungsrechte an "Happy Birthday" - so hat zumindest ein Richter aus Los Angeles" entschieden.

So kann man in Zukunft wenigst die alten Lieder wiederverwenden ... alles, was neu ist, wird wohl so harte Richtlinien haben, dass man schon in den Knast kommt, wenn man ausversehen einen Ton summt.

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Zwei Links zu Seiten gegen die Olympiabewerbung der Freie und Hansestadt Hamburg

etwasbesseresalsolympia.org listet einige Punkte auf, die man als Bürger lesen und verdauen sollte, bevor man im Herbst zur Wahlurne geht.
nolympia-hamburg.de geht in das politische Detail und bietet Aktionen wie Radtouren an.

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web - das Bundesamt für Verfassungsschutz baut die Erweiterte Fachunterstützung Internet

Das Bundesamt für Verfassungsschutz errichtet für mehrere Millionen Euro eine neue Einheit zum Ausbau der Internet-Überwachung. Das geht aus dem geheimen Konzept zur „Erweiterten Fachunterstützung Internet“ hervor, das wir veröffentlichen. Über 75 Spione sollen Chats und Facebook überwachen, Bewegungsprofile und Beziehungsnetzwerke erstellen sowie „verdeckte Informationen erheben“.
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Quelle
Einmal lesen und dabei sitzen. Nach dem lesen eine kleine Spende an Netzpolitik.org geben :-).

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web - Wurstpreis abhängig vom Typ des Smartphones und der gesammelten Daten

Die netzpolitik hat einen Artikel veröffentlicht, der einmal mehr die aufkommenden Probleme des "dynamic pricings" anspricht.
Kurzerhand wird mit jeder Möglichkeit versucht, Daten über den Kunden zu sammeln ("der Kunde ist Königt" ala ad absurdum ;-)) und dann dynamisch die Preise zu maximieren.
Mein Vermerk zu dem Thema, statt "Payback"-Karten gibt es Payback-Apps, diese übermitteln permanent deine Geodaten. Anhand dieser Geodaten kann man verfolgen, wo man entlangschlendert. Geht man in Hamburg also über den Neuen Wall und anschließend in ein Geschäft mit "dynamischer Preisanpassung" kostet die Butter statt 1,50 Euro 2,50 Euro, weil ... ähh, ja weil ist so.
Was könnt ihr machen? NFC, Blutooth, WLAN ausschalten, das Smartphone in den Flugmodus versetzen oder gleich ohne Telefon einkaufen gehen. Beschwert euch lautstark, sobald ihr diese Schandttaten feststellt, meckert im Umkreis von vielen Kunden und an der Kasse. Geht in diese Läden nicht mehr einkaufen.
Problematisch wird es, wenn man mit den Überwachungskameras anfängt die Gesichter der Kunden zu erfassen und deren Bewegungsmuster zu analysieren.
In wenigen Jahren wird es hoffentlich Geschäfte geben, die einen Aufkleber an ihrer Tür mit der Aufschrift haben "wir tracken nichts von ihnen" (zertifiziert vom ccc zwinker).

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web - Diäten-Erhöhung: Experten lesen Abgeordneten die Leviten

[...]
Markus Schlimbach, Landesvizechef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, schonte weder die Koalition und erst recht nicht die SPD. Die Bürger könnten sich des Eindrucks nicht erwehren, "dass mit zweierlei Maß gemessen wird". [...]
Nach Darstellung des Bundes der Steuerzahler müsste ein Sachse zwischen 10.900 und 12.300 Euro im Monat verdienen, um netto das von Vergünstigungen versüßte Einkommen eines Abgeordneten zu erhalten. Dieser Schluck aus der Steuer-Pulle "ist das falsche Signal", sagte dessen Sachsen-Chef Thomas Meyer. Die Abgeordneten durchbrächen die Einkommensgrenze von 100.000 Euro im Jahr. Der Durchschnittslohn in Sachsen liegt derzeit bei knapp 29.000 Euro brutto.
[...]

Quelle

Für mich wird es ja schon schwer, neutral an dem Thema zu bleiben, wenn ich das unglücklich gewählte Wort Diäten lese. Gemessen am Durchschnittslohn, ist die bestehende Differenz "zum Volk" ein Hohn. Wie so oft, wird sozial verträglich in unserem Land jedoch immer so gemessen, dass es verträglich ist, wenn es mir etwas bringt :-(. Eine Liste mit Politikern, die gegen diese Erhöhung stimmen, würde mich interessieren. Ebenso eine Liste mit den wirklichen Kosten, die ein Politiker von diesem Gehalt bestreiten muss.

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web - Kein Geld mehr: Am BER droht Baustopp

Eigentlich ist nur ein Satz im Artikel wichtig.

Eine Möglichkeit, die Brandenburg und der Bund favorisieren würden, wäre der Einstieg privater Investoren - also eine Teilprivatisierung.

Quelle
Da passt der Herr Mehdorn wie die Faust auf's Auge. Die öffentliche Hand hat bisher alles finanziert und nun sollen private Investoren geholt werden, damit sie günstig Gewinne abschöpfen können.
Einfach einmal die Politiker in die Haftung nehmen und schön würde es weniger Klüngelei und weniger versickernder Gelder geben.

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web - E.ON im Sinne von "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren", oder wie die Bevölkerung für den Rückbau der Atomkraftwerke zahlen soll

Das ehemalige Nachrichtenmagazin hatte endlich einmal die Zeit gefunden, um über ein, seit längerem, bekanntes Problem zu berichten.
Nicht nur E.ON hat diesen Schritt vor, auch alle anderen Stromkonzerne machen dies nach. Es geht darum, die "konventionelle" (fossil klingt wohl nicht so gut) Stromsparte von der "erneuerbaren" Stromsparte abzutrennen. In der neuen Stromsparte macht man zum einen mehr Gewinn (deswegen gehören die Wasserkraftwerke auch zu den "konventionellen" ;-)), zum anderen muss man Atomkraftwerke, wie auch Kohlekraftwerke zurück bauen und die Verbrauchsgüter entsorgen.
Bei Kohlekraftwerken kann man diese Summe noch grob errechnen. Bei Atomkraftwerken ist es dann eher wie mit einer Glaskugel. Beim AKW Greiswald versucht man dies seit 1995, verbrauchte bis 2007 Milliarden Euro und ist noch immer weit entfernt vom Ziel.
Nun hat die E.ON in einem übermenschlichen Akt der Menschenliebe 14,4 Milliarden Euro an Rücklagen gebildet. Das macht bei sieben Kraftwerken eine Summe von 2,08 Milliarden Euro, wohl gemerkt, Greifswald ist seit 2007 schon drüber.

Laut dem Artikel kann man leider nichts dagegen machen, schade, schade ...
Die armen Politiker könnten natürlich einfach ein Gesetz erlassen und sagen "so nicht, ihr zahlt das, komme was will", aber das will man ja nicht, immerhin könnte E.ON mit seinen Kraftwerken ins Ausland verschwinden und dann sind doch Arbeitsplätze in Gefahr, ganz zu schweige von der Rendite für die Marktfreien.

Wohl gemerkt, dies geht nicht direkt gegen E.ON. E.ON denkt an das Wohl seiner Anleger. Man könnte meinen "hey, etwas soziale Verantwortung", aber damit kann man bei solchen Menschen nicht kommen, um solche Argumente verstehen zu können bräuchte man ja Herz, Verstand und Weitblick (es ist einfacher mit einem Nachbarn zu leben, dem es soweit gut geht, als in einem Haus voller Sicherheitspersonal weil man sich das "Jesocks" vom perlenbesetzen Hals halten muss).

Auf Mutti wird auch kein Verlass sein, den Mutti predigt, seitdem sie an der Macht ist, "wir müssen gemeinsam eine Lösung finden". Und dies bedeutet nichts anderes wie "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren".

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