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Neben Japan und Südkorea trifft es nun auch die USA - (web) Junge Amerikaner: Liberaler, aber weniger Sex

Telepolis hat einen Artikel veröffentlicht der als Schlagzeile beinhaltet, dass auch die US-Amerikaner sexuell immer inaktiver werden.
Ich wollte schon meine Gedanken dazu niederschreiben, habe mich vorher durch die Kommentare ablenken lassen und bin positiv überrascht worden. All meine Gedanken wurden in separaten Kommentaren schon geäußert. Somit beschränkt sich meine Arbeit auf das Zusammenfassen und Zitieren.

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Unter Stress nimmt die Paarungswilligkeit der Weibchen rapide ab. [...]
Die Pille, die ja dem weiblichen Körper eine Schwangerschaft vortäuscht, hat ebenfalls eine Auswirkung auf die Libido.
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Das "freie Spielen" der Kinder nimmt seit Jahrzehnten ab. Heute ist schon der Terminkalender der Kleinsten vollgestopft mit Terminen. Ritualisierte Aktivitäten lassen aber nur wenig Spielraum für die bedürfnisorientierte Entwicklung und die Knüpfung enger Sozialkontakte.
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Zum Thema Sex und Beziehung gehört auch die Fähigkeit sich jemanden zu öffnen, sich "schamlos" zu zeigen und ernsthafte Gefühle zu investieren. War früher mal die Ehe fürs ganze Leben, regiert heute die Unverbindlichkeit. Überlebt die Beziehung den Jobwechsel? Wie passt dies zur eigenen Karriere? [...]
Triebhaftigkeit und das Spiel mit Sexualität werden immer mehr zum Tabu. Sei es das Spiel mit den weiblichen Reizen durch die Kleidung der Frauen oder halt die auch Kommunikation mit einer sexuellen Variante. [...]

Quelle

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- Selbstzweifel durch Schönheiten im Internet/TV.

- Genderwahn und falsche/überzogene Vorstellungen. Sex ist zunehmend Stress, Gefahr.

- Umweltverschmutzung, Chemiebelastung, man denke auch an die vielen Übergewichtigen.

- Pornos: einfache/schnelle Selbstbefriedigung bei zu hohe/falsche Erwartungen an RL-Sex.

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- Stress durch Schule und Arbeitsplatz aber auch durch TV/Internet/Multimedia. Das ist womöglich ein bedeutsamer Faktor.
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Quelle

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Geh heute mal in eine Bar, Kneipe oder zu einer Veranstaltung. Augenkontakt zu einer Frau ist schlichtweg nicht möglich, die starren alle auf ihr Smartphone.

Auch ist es nachgewiesen, dass der Mensch mit einer Auswahl aus mehr als 4 Sachen schlicht überfordert ist und aus je mehr Sachen er auswählt desto größer ist die Enttäuschung. Das gilt auch für die Partnerwahl.
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Quelle

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Für alle anderen aber gilt, dass die Apps nicht den Erfolg, sondern den Wettbewerb erhöhen. Denn die Auswahl steigt, aus der man hervorstechen muss. Nur die Allerschönsten haben eine Chance zum Zuge zu kommen. Und die eigenen Erwartungen steigen ins Unermessliche, weil man beim Blättern im Fleischkatalog nur die besten Angebote wahrnimmt. Um die man sich allerdings mit allen anderen kloppen muss.

Früher in der Dorfdisco musste man aus dem auswählen, was da war. Heute bilden sich die Menschen ein, aus allen auswählen zu können.
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urch das Damoklesschwert des Terrorsmusverdachts hat die US-Administration die Angst der Bevölkerung vor plötzlicher Einkerkerung und Folter stark ansteigen lassen. Daß einem dabei die Lust auf Sex vollständig vergehen kann, ist nachvollziehbar. Der sich ausbreitende religiöse Fundamentalismus hält zusätzlich zur Keuschheit vor der Eheschließung an, auch hier drohen für den frühzeitig zum Glauben Dressierten Strafen wie Hölle und Verdammnis.
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[...] Die Sach mit der modernen Gesellschaft ist doch, daß die sich in Subkulturen ausdifferenziert. Wo die einen keusch bei den Eltern wohnen (auch mangels Einkommen, prekäre Jobs) gehen die anderen regelmäßig auf gang bang partys. Der "Durchschnitt" ist immer weniger aussagekräftig, er zerfällt in Cluster.

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