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Die Sau "Netzsperre" wird einmal wieder durchs Dorf getrieben

Da man "wegen Terrorismus" wohl etwas die Puste ausgeht, probiert man es jetzt über "kann nicht einmal bitte jemand an die Kinder denken"?
Die "Idee" bleibt die selbe, Deep packet inspection um "bösen" Inhalt zu filtern. Wenn man einmal dabei ist, kann man dann natürlich andere böse Sachen, wie systemkritische Berichte o.ä, filtern.
Ich würde mich freuen, wenn der Jugendschutz mehr Prävention betreiben würde. Schulung von Kindern und Eltern. Das ist günstiger (auch wenn ich ein großes "Ohh nein, die schönen Millionen" von der Bitkom höre) und langlebiger - ach ja, und das Grundgesetz muss dafür auch nicht geändert werden (jetzt kommt das "Ohh nein vom Rohlstuhlattentäter und seine Brezelfreunden).

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web - Nach Strafanzeige gegen netzpolitik.org: CCC lobt Preis für Verratsdatenspeicherung aus

Nach nur kurzer Prüfung einer Strafanzeige des Verfassungsschutzes ermittelt der Generalbundesanwalt gegen die Redaktion von netzpolitik.org. Der Chaos Computer Club (CCC) gratuliert der Redaktion zu dieser seltenen journalistischen Auszeichnung und sichert tatkräftige sowie finanzielle Unterstützung zu. Wir rufen dazu auf, Generalbundesanwalt Harald Range weitere Anlässe für Einschüchterungskampagnen gegen Journalisten zu liefern.

Nur eine ausführliche Verratsdatenspeicherung kann dem Generalbundesanwalt jetzt noch helfen, den Überblick zu behalten:

  • Welche Journalisten berichten über verfassungsfeindliche Praktiken der Geheimdienste?
  • Wer äußert sich noch kritisch gegen Überwachungsfetischisten?
  • Wer hindert V-Männer des Verfassungsschutzes an Aufbau und Unterstützung rechtsradikaler Strukturen?
  • Wer entfernt Wasserhähne von Großbaustellen?

„Endlich haben wir herausgefunden, wie man Herrn Range aus seiner Lethargie reißt!“, freut sich Dirk Engling, Sprecher des CCC. „Lange dachten wir, der Abfluß von Daten inländischer Bürger und Institutionen kümmere den GBA gar nicht. Nun wurden wir eines Besseren belehrt. Sorgen wir dafür, daß es viel für ihn zu tun gibt!“

Herr Range hat die Chance, in die Geschichte einzugehen. In der Spiegel-Affäre von 1962 betrug die Summe der Hafttage für Journalisten rund 190. Eine schöne Herausforderung, um die niedrige zweistellige Plazierung der Bundesrepublik auf der Rangliste der Pressefreiheit endlich in den soliden dreistelligen Bereich auszubauen.

Der Chaos Computer Club möchte daher die schönsten im Jahr 2015 gegen Journalisten oder ihre Quellen eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Landes- oder Hochverrats mit jeweils einem Freiticket zum nächsten Chaos Communication Congress (32C3) prämieren.

Teilnehmer sind aufgerufen, sich an die Journalisten, den CCC oder Whistleblowing-Plattformen Ihrer Wahl zu wenden. Wir freuen uns auf Einreichungen in den Themenbereichen

  1. Geheimdienste und Massenüberwachung, samt kommerzieller Partnerfirmen,
  2. Verdeckte Ermittlungen und Verbindungspersonen,
  3. Rekonstruktion geschredderter Akten,
  4. Unterstützung und Duldung rechtsradikaler Terroristen,
  5. Überwachungsvorgänge mißliebiger Oppositionsparteien.

Ein Sonderpreis wird für alle Veröffentlichungen ausgelobt, die den GBA dazu bewegen, in der seit Frühjahr 2014 verschleppten Strafanzeige gegen ausländische und inländische Geheimdienste sowie die Bundesregierung aktiv zu werden.

Quelle
Danke für diese Worte!

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DCMA Takedown - mit "ein Paar" Ausschweifungen

[...]
https://www.archlinux.org/download/
http://www.yiiframework.com/download/
https://access.redhat.com/downloads
[...]
http://www.opencart.com/?route=download/download
http://typo3.org/download
http://www.sqlite.org/download.html
[...]
http://www.linuxmint.com/download.php
https://www.winehq.org/download/
[...]

Quelle

Diese böse freie Software ... ich wusste es ja schon immer. Mal im Ernst, das bekommt man, wenn man anfängt Informationen und Netze zu filtern "um den Bürger zu schütze".

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Jörg Ziercke fordert Mindestspeicherfrist und eine Meldepflicht für TOR-Nutzung an

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Angesichts des erhöhten Datenaufkommens habe das BKA angefangen, mit automatischen Extraktionsprogrammen zu arbeiten. Auf diese Weise könnten polizeiliche Sachbearbeiter Kerninformationen extrahieren, ohne selbst etwa russisch oder arabisch zu können. Aktuell würden auf diese Weise die Sprachen Kurdisch-Sorani und Kinyarwanda mit großem Erfolg in der Terrorbekämpfung eingesetzt. Der computergestützten Auswertung großer fremdsprachiger Datenmengen gehört Ziercke zufolge die Zukunft. Allerdings berge eine solche Technik auch Probleme: "Ist die Nachvollziehbarkeit der intelligenten Datenselektion auch durch Gerichte zu gewährleisten? Werden durch sie die Rechte der Verteidigung eingeschränkt?“
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Aktuell beschrieb Ziercke die Nutzung von Bitcoins und die in TOR-Netzwerken versteckte Silk Road 2.0 als größte Herausforderungen für die Kriminalistik. Während das Auswärtige Amt den TOR-Entwickler Roger Dingledine einlädt und seine Arbeit mitfinanziert, möchte Ziercke die freie Nutzung von TOR-Software am liebsten unter staatliche Melde-Auflagen stellen.
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Quelle

Das die Mindestspeicherfrist, mal wieder, durchs Dorf getrieben wird war klar. Das nur danach gefragt wurde, ob man die computergestützte Auswerkung nicht rechtlich gültig zulassen könnte, zeigt wieder einmal die Realitätsfremde des Greisen BKA Oberhaupts (aus dem Land, für den das Internet "für alle Neuland ist").
. Eine Meldepflicht für genutzte Software? Was kommt als nächstes, ein Führerschein für die SSH, oder "OpenVPN nur zwischen 9 und 18 Uhr"?

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web - Google Is Exploring an Alternative to Cookies for Ad Tracking

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Google could create an anonymous identifier, tied to users of its Chrome browser on a specific device, that advertisers would use to target ads, according to a person briefed on the plan who declined to be identified because the plan is young and one of several options being considered.
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source

Thanks to fefe. So, google chrome is going to die and again, this shows up why independent browser producers are so important for the users.

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Drosselpläne der Telekom

Nun sind die "Strategien" der Politik also entgültig in der Wirtschaft angekommen. Wir unser kleiner Rollstuhlfahrer ging unser rosa Riese mit einer völlig überzogenen Forderung zu ihren Kunden. Die Kunden selbst haben, völlig zu Recht, einen Aufschrei sondersgleichen vollführt so dass sich gar die wahljahrgetriebene Politk einmischen musste - dann die dramaturgische Pause.

Jetzt, nach eben jeder Pause, lenkt die Telekom ein und verhöht ihre künstliche Beschneidung von 384 kBit/sec auf 2 MBit/sec. Bedenkt man die Ausgangslage ist der Sprung auf 2 MBit ordentlich und so wird die Politik seinen Protest langsam ausklingen lassen (immerhin gibt es schon Alternativen, mit denen man die Wähler an seine Seite binden möchte).

Doch was hat die Telekom eigentlich im Schilde?
Wie auf vielen Seiten bereits vorgerechnet geht es der Telekom weniger um die verbrauchte Bandbreite. Als Besitzer des Netzes kann man jedes Byte Traffic abrechnen und interner Traffic kostet nix. Um was es der Telekom geht ist, die Ausbeute zu erhöhen. Youtube macht Gewinn und Google ebenfalls, also bietet die Telekom diesen Anbietern, gegen hust eine geringe Gebühr, eine Premiumnutzung an. Und nebenbei kann man auch noch etwas mehr an den Nutzer verdienen, wenn die Anbieter nicht auf den Telekomdeal eingehen.

Projiziert man dies auf Deutschlands liebstes Kind, dem Auto, würde dies wie folgt aussehen. Das Straßennetz gehörte mal dem Staat und wurde von den marktfreien Politikern ausgegliedert, nachdem die Bürder die Infrastruktur bezahlt haben. Nun verlangt die Telekom von jedem Autofahrer eine Straßennutzungsgebühr. Da Pendler die Straßen nun mehr benutzen als andere, wird auf Grund dieser "Begründung" eine Drosselung eingebaut, wenn man mehr als 500 Kilometer pro Monat gefahren hat. Sollte die Firma, in der der Angestellte tätig ist, jedoch einen extra Obolus an die Telekom zahlen, würden diese Kilometer nicht angerechnet. Dies führt dazu, dass der Angestellt eher zu einer Firma wechselt, die jenen Obolus bezahlt. wodurch der viel gepriesene "Freie Wettbewerb im Markt" flöten geht. Genau dies passiert mit der Netzneutralität. Und da dies im Mobilfunkbereich schon gut funktioniert, versucht man dies nun in weiteren Geschäftsbereichen durchzusetzen.

Was kann man als Bürder machen? Sofern möglich, sofort kündigen und zu einem Anbieter gehen, der diese Praxis noch nicht offenkündig vollzieht. Ob man zu den gelben Kabelleuten geht (ebenfalls ein ehemaliges Staatsunternehmen, so am Rande), oder zu den verrückten Briten geht muss jeder selbst wissen. Sofern es einen lokalen Anbieter gibt, geht man zu diesem, ansonst such man das geringste Übel - auch wenn es die Konzerntocher ist.

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web - EU-Kommissarin will Netzneutralität im EU-Recht verankern

"Wenn die Netzneutralität nicht im EU-Recht verankert wird, könnten innovative Dienste bald an den Grenzen der EU gestoppt werden", sagte die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der EU-Kommission, Neelie Kroes, am Dienstag in Brüssel. In einem Workshop des EU-Parlaments stellte Kroes Einzelheiten eines geplanten Regulierungsvorschlags vor. Überzeugen konnte die Kommissarin damit die Anwesenden nicht: Vertreter von Content-Anbietern, Nicht-Regierungsorganisationen und Universitäten kritisierten die Vorschläge als wachsweich und zu wenig ambitioniert. [...]
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Da kann man nur hoffen. Bisher hatte die Brüsselokratie ein Händchen dafür, Gesetze auf den letzten Metern noch ordentlich zu verkacken. Bleibt dieses Mal standhaft gegen die Lobbymenschen mit den Aktenkoffern und man kann etwaig wieder etwas mehr an euch glauben.

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web - Die Bundesnetzagentur lässt den Routerzwang zu, weil ein Gesetz über Funkanlagen dies ermöglicht. Eine parlamentarische Nachfrage will wissen, warum das eigentlich so ist.

Eine parlamentarische Anfrage der Fraktion Die Linke geht einem möglichen Zusammenhang zwischen Routerzwang und Drosselung bei der Deutschen Telekom nach. Darin fragt (PDF) die Partei: "Sind nach Auffassung der Bundesregierung Zwangsrouter erforderlich, um für die von der Telekom angekündigte Internetdrosselung eine Volumenmessung direkt über Router des Nutzers vorzunehmen?" Die Telekom lässt ihren Kunden derzeit Wahlfreiheit bei Routern, doch nach Gesetzeslage dürfen Internet Service Provider ihre Kunden daran hindern, eigene Router einzusetzen. Das ging aus einem Schreiben vom Verbraucherservice der Bundesnetzagentur hervor. Der Routerzwang wird durch Geheimhaltung der detaillierten Zugangsdaten erreicht, die im Router voreingestellt sind oder vom Betreiber fernkonfiguriert werden. [...]
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Solche Fragen kommen scheinbar immer nur aus dem linken Lager. Dennoch die Frage warum die PR-Maschine aus dem rosaroten Lager genau jetzt mit so etwas ankommt. Etwaig denkt man sich, dass es nicht viel schlimmer kommen kann.

Für uns Nutzer gilt hier weiterhin der Versuch zu reagieren und den entsprechenden ISPs den Rücken zukehren. Nur wenn man schnell reagiert, hält dies die restlichen Marktteilnehmer davon ab, auf ähnliche Ideen zu kommen.

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web - Slowenien beschließt Netzneutralität

Slowenien hat nun als zweites Land innerhalb der Europäischen Union Netzneutralität gesetzlich festgeschrieben. Provider dürfen Datenverkehr nicht mehr filtern. Ist Deutschland ist das bisher noch nicht der Fall. Die Niederlande haben eine entsprechende Regelung bereits letztes Jahr verabschiedet. [...]

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