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web - Autokonzerne drohen mit Abzug aus Deutschland

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VW-Chef Martin Winterkorn sagte der Zeitung, die Tarifparteien sollten die Löhne aushandeln und festlegen, nicht der Staat. "Das Prinzip der Tarifautonomie in Deutschland hat sich bewährt."
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BMW plant offenbar, an den großen bayerischen Standorten im kommenden Jahr Teile der Produktion an Fremdfirmen zu vergeben. Im Werk Dingolfing würden in der Logistik 300 bis 400 neue Werkvertragsmitarbeiter verpflichtet, zitiert der Spiegel Betriebsratskreise. Auch in Regensburg würden künftig Teile der Logistik fremdvergeben.
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Passend dazu eine Erinnerung aus dem letzten Jahr.

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Der Umsatz stieg 2012 um 11,7 Prozent auf 76,8 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebit) legte um 3,5 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro zu. Unter dem Strich blieben 5,1 Mrd. Euro, 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entsprach den Zahlen, mit denen von Reuters befragte Analysten gerechnet hatten.
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Man könnte jetzt argumentieren, dass BMW/die Familie Quandt nicht durch soziale Gedanken zu ihrem Reichtum gekommen, warum sollen sie jetzt mit soziale Wärme anfangen. Der Rüstungskonzern aus Stuttgart ist da ähnlich gestrickt. Soviel als zur heiligen Wirtschaftskuh "Automobilbranche", die hält uns so lange die Stange, wie sie auf unsere Kosten den Gewinn von Jahr zu Jahr erhöhnen kann, mit Nachhaltigkeit hat das wenig zu tun, wäre ja nicht auszudenken, wenn sich der Pöbel vom Montageband auch mal ein Auto aus seinem Land leisten kann.

Jörg Ziercke fordert Mindestspeicherfrist und eine Meldepflicht für TOR-Nutzung an

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Angesichts des erhöhten Datenaufkommens habe das BKA angefangen, mit automatischen Extraktionsprogrammen zu arbeiten. Auf diese Weise könnten polizeiliche Sachbearbeiter Kerninformationen extrahieren, ohne selbst etwa russisch oder arabisch zu können. Aktuell würden auf diese Weise die Sprachen Kurdisch-Sorani und Kinyarwanda mit großem Erfolg in der Terrorbekämpfung eingesetzt. Der computergestützten Auswertung großer fremdsprachiger Datenmengen gehört Ziercke zufolge die Zukunft. Allerdings berge eine solche Technik auch Probleme: "Ist die Nachvollziehbarkeit der intelligenten Datenselektion auch durch Gerichte zu gewährleisten? Werden durch sie die Rechte der Verteidigung eingeschränkt?“
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Aktuell beschrieb Ziercke die Nutzung von Bitcoins und die in TOR-Netzwerken versteckte Silk Road 2.0 als größte Herausforderungen für die Kriminalistik. Während das Auswärtige Amt den TOR-Entwickler Roger Dingledine einlädt und seine Arbeit mitfinanziert, möchte Ziercke die freie Nutzung von TOR-Software am liebsten unter staatliche Melde-Auflagen stellen.
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Das die Mindestspeicherfrist, mal wieder, durchs Dorf getrieben wird war klar. Das nur danach gefragt wurde, ob man die computergestützte Auswerkung nicht rechtlich gültig zulassen könnte, zeigt wieder einmal die Realitätsfremde des Greisen BKA Oberhaupts (aus dem Land, für den das Internet "für alle Neuland ist").
. Eine Meldepflicht für genutzte Software? Was kommt als nächstes, ein Führerschein für die SSH, oder "OpenVPN nur zwischen 9 und 18 Uhr"?

Ab dem 15. November wird die Sparkassen Direktversicherung eine Autoversicherung anbieten, die Daten des Fahrers auswertet

Ab dem 15. November wird die Sparkassen Direktversicherung eine Autoversicherung anbieten, die Daten des Fahrers auswertet. Wer bereit ist, sich und seinen Fahrstil überwachen zu lassen, der kann auf einen Rabatt von fünf Prozent hoffen. Das Produkt wird unter dem Namen S-Drive vermarktet und erfordert, dass sich der Kunde eine Datenüberwachungsbox in sein Auto schraubt.

Nach den Angaben der Versicherung erhebt diese sogenannte Telematik-Box anschließend, an welchem Ort sich das Auto gerade befindet, wie schnell es sich bewegt und wie stark es beschleunigt. Das wird in verschiedene "Score-Werte" umgerechnet.

Fünf dieser Scores werden nach Angaben der Versicherung berechnet. An ihnen wird entschieden, ob der Fahrer artig war oder nicht. Registriert werden demnach überhöhte Geschwindigkeit, hastiges Bremsen und Beschleunigen, Fahrweise, Nachtfahrten und Stadtfahrten.

Wer mindestens zehn Kilometer in der Stunde schneller fährt als erlaubt, dem werden 20 Punkte abgezogen. Wer mit mehr als 0,25g beschleunigt oder mit mehr als 0,3g bremst, dem werden dafür - je nach Häufigkeit - zehn bis 20 Punkte abgezogen. Wer zwischen 23 und sechs Uhr fährt, bekommt pro Kilometer Nachtfahrt einen Minuspunkt und wer in geschlossenen Ortschaften unterwegs ist, ebenfalls. Diese Scores werden noch einmal gewichtet, "riskanter Fahrstil", also Bremsen und Anfahren, zählen schwerer als Stadtfahrten.
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Man kann nur hoffen, dass dieses "Angebot" keiner annimmt. Betrachte ich mein Leben, muss ich eingestehen, dass mich die Idee seit dem Studium immer wieder verfolgt. Die Industrie hat ein Interesse daran und denkt sich Konzepte aus, um diese Ortungsboxen zu verkaufen, komme was will. Einmal ist es die Versicherung, das andere Mal unter dem Schutzmantel des "optimierten Verkehrsflusses". Dann kommt man wieder zur Maut (auf die es immer hinaus laufen wird) oder andere Ideen. Die Bewegungsdaten, die damit fleißig gesammelt werden, können bewusst oder unbewusst gesteuert auf dem Schwarzmarkt verteilt werden.

eGK - Übergangsfrist bis zum 30. September 2014

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Der Verband hat sich mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf eine Übergangsfrist bis zum 30. September geeinigt. "Wer die alte Karte auch nächstes Jahr noch hat, kann sie bis dahin noch einsetzen", erklärt auch TK-Sprecher Bärenfänger. Zumindest theoretisch.
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