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web - Warum sehen viele Industrieverbände TTIP so positiv?

[...]Wie schwierig es sein kann, nationale Eigenheiten abzuschneiden und durch einen internationalen Standard zu ersetzen, zeigt sich schon an der Sammlung von Adaptersteckern und Spannungswandlern, die man bei so mancher Reise auch heute noch benötigt. An solchen kleinen Ärgernissen will auch TTIP nichts ändern, denn dafür gibt es ja Adapter.
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Wo die Gewinner von TTIP sitzen, kristallisiert sich immer stärker heraus - und anfängliche Zweifel werden mit jeder Detailveröffentlichung beiseite gewischt. Wenn es also mit den multinationalen Investoren und Konzernen so eindeutige Gewinner gibt, muss es auch Verlierer geben, welche die Zeche zahlen müssen. Zu diesen Verlierern zählen zum Einen die Bevölkerungen der Entwicklungs- und Schwellenländer einschließlich der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika), auf der anderen Seite jedoch auch die Bürger der Staaten, die sich an den TTIP-Verhandlungen beteiligen. Die Bürger in diesen Staaten sind gleichzeitig auch die Kunden der TTIP-Gewinner.
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web - wie Wahrheitsfindung funktioniert

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Seine Meinung muss man sich erarbeiten.
Mein Verfahren dazu sieht so aus:
  • Ich schaue mir an, was die Mehrheitsposition ist.
  • Dann versuche ich, die Gegenpositionen zu vertreten.
  • Eine Nacht drüber schlafen.
  • Am nächsten Morgen weiß ich dann hoffentlich, welche Position mich mehr überzeugt.

So funktioniert bei mir Meinungsbildung und Wahrheitsfindung.
[...] Wegwischende Aussagen über die Gegenseite sind für mich immer ein Zeichen, dass derjenige sich überhaupt keine Meinung gebildet sondern nur übernommen hat, und die so wenig inhaltlich gefestigt ist, dass er Angst hat, sich mit den Argumenten der Gegenseite auseinanderzusetzen.
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Wer anderen Menschen aus moralischen oder dogmatischen Gründen ein Denkverbot auferlegt, verkrüppelt ihre Fähigkeit zum Denken und zur Meinungsbildung und macht sie anfälliger für totalitäre Ideologien.
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Ich habe Fefe's Aussage etwas aus dem Kontext gerissen. Dies jedoch nur, da er die richtigen Schritte aufgeschrieben hat, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Besonders wichtig ist, dass man man sich mit "der Gegenstelle" beschäftigt, auch wenn man es nicht mag.

web - Filesharern in Frankreich könnte Flugverbot drohen

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Es kommt aber noch schlimmer. Einer vorgeschlagenen EU-Richtlinie zufolge, sollen in Zukunft Daten von Fluggästen wie E-Mail-Adressen, Konten- und Kreditkartennummern und auch Essenswünsche bis zu fünf Jahre gespeichert und ebenfalls in einer Datenbank zum Abgleich festgehalten werden. Diese Daten werden dann an Flughäfen von Beamten mit der Datenbank für schwere Straftäter verglichen. Dies würde bedeuten, dass jemand, der wegen illegalem Filesharing verurteilt wurde und damit in der Datenbank für schwere Straftäter gespeichert ist, wie ein Terrorist behandelt wird und unter Umständen keine Flüge mehr antreten darf oder sich am Flughafen zumindest einer intensiven Befragung stellen muss.
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