[...]Zahlungspflichtig sind neben Pkw auch Wohnmobile. Motorräder, Elektroautos, Wagen von Behinderten und Krankenwagen sind mautfrei.[...]
Statt an Klebevignetten sollen Mautzahler über das Nummernschild ihres Autos zu erkennen sein. Kontrolliert werden soll dies in Stichproben durch einen elektronischen Kennzeichenabgleich. Daten sollen nur hierfür erfasst und schnell wieder gelöscht werden.[...]
Warum ein zwei Tonnen schweres Elektroauto jetzt befreit von der Maut ist, muss man mir erklären.
Das man keine Vignette nutzt (bewährtes System, funktioniert einfach so - wie doof) und sich statt dessen für die Bürgerüberwachungsmaßnahme entscheidet (zugegeben, nur damit man seinem Filzbruder die passenden Aufträge zuschachern kann), ist einfach nur ärgerlich. "Natürlich" werden die Daten nur für die Mautabrechnung benutzt ... ist klar, wie auch meine Daten gelöscht werden, wenn ich mich beim Einkaufsportal ABC lösche *zwinker die klinker*.
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Die enormen Subventionen, die Jahr für Jahr für die Bahn anfallen, sind überhaupt nur zu rechtfertigen, wenn ihnen ebenso gewichtige Vorteile gegenüberstehen - und das ist in der Tat so. Würden die 2,2 Milliarden Reisenden (bei einer Verkehrsleistung von 89 Milliarden Kilometern) und die 390 Millionen Tonnen Güter (Verkehrsleistung: 104 Milliarden Kilometer), die die Bahn im letzten Jahr bewegt hat, auf die Straße geschoben, würde Deutschland sein blaues Verkehrsinfarktwunder erleben.
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Zugegeben, ich mag die Eisenbahn. Ich würde gern häufiger mit der Bahn fahren, wenn ich es mir denn leisten könnte. Plane ich nicht sechs Monate im Voraus und hab Glück eins der seltenen Rabatttickets zu ergattern, kann man sich die Bahn nicht mehr leisten. "Früher" gab es noch Nachtzüge in jede größere Stadt, das war ein Leben, perfekt um sein Wochenende zu nutzen. Heute gibt es schlecht bezahltes Personal, aber Magenta-WLan-Hotspots ... irgendwie scheint da die Liste mit den Kernfunktionen der Eisenbahn verschwunden zu sein ... oder die beiden Alternativziele "Die Autolobby muss gewinnen"/"Subventionen privatisieren und was danach kommt ist mir peng" stimmen eben doch.
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Die aufklappende Schere macht sich auch beim Gini-Koeffizient bemerkbar, der als Maß für die Ungleichverteilung herangezogen wird. Dafür legt man eine Skala von 0, die für maximale Gleichheit steht, bis 1, für maximale Ungleichheit, an. Stand der Gini-Koeffizient 1980 in den OECD-Mitgliedsländern bei 0.29, so wird für 2011/2012 der Wert 0.32 ermittelt. In Finnland, Israel, Neuseeland, Schweden und den Vereinigten Staaten ist er um den Wert 0.05 gewachsen. In Griechenland und der Türkei ist er leicht gefallen. In Deutschland ist er - laut Tabelle des Berichts (Abb. 1) - etwa um 4 Punkte, d.h. 0.04, gestiegen.
Negativer Einfluss auf das Wirtschaftswachstum
In seinem Bericht errechnet Cingano einen Zusammenhang zwischen wachsender Ungleichheit und mittelfristigem Wirtschaftswachstum. Cingano spricht von einem "negativen, statistisch signifikanten Einfluss": Wenn der Gini-Koeffizient um 3 Punkte (0.03) steigt, was in etwa der Entwicklung in der OECD in den letzten beiden Jahrzehnten entspricht, dann vermindere dies das BIP um 0,35 Prozentpunkte jährlich über einen Zeitraum von 25 Jahren.
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Dessen sind sich natürlich auch die "Gewinner" von heute bewusst, nur warum sich heute um Probleme von Morgen kümmern? Genau das ist die Denkweise die es zu durchbrechen gilt.
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184.709 Wähler haben in der EU-Wahl für Die PARTEI gestimmt. Damit hätten wir plötzlich einen Anspruch auf rund 240.000 Euro aus dem Topf der “Parteienfinanzierung” – rund 157 Millionen aus Steuergeldern, die sich bisher die etablierten Parteien (CDU und so) teilen. Dieser Anspruch wird allerdings begrenzt auf die Höhe der (Spenden-) Einnahmen der jeweiligen Partei im Jahr 2014. Und die sind bei der PARTEI nicht sehr hoch. Smiley!
Die verfickte AfD hat ein ähnliches Problem, deshalb verkauft sie auf ihrer Homepage Gold. Denn aufgrund sehr, sehr irrer Parteiengesetze, die Bundestagspräsident Lammert schnellstens zu ändern rät, erhöhen sämtliche Einnahmen der Parteien ihren Anspruch aus der staatlichen
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