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web - Wissenschaftlicher Dienst zu TTIP und Kommunen

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Die Argumentation bezieht sich auf vorherige Urteile des Bundesverwaltungs- und Bundesverfassungsgericht von vor 25 Jahren, die damals klärten, ob Kommunalparlamente die eigeen Region zur „Atomwaffenfreien Zone“ erklären könnten. Das durften sie nach Interpretation des Wissenschaftlichen Dienstes nicht und genauso wenig dürften Kommunalparlamente jetzt gegen TTIP sein. Die Frage ist, ob das nicht eine falsche Interpretation ist, weil Entscheidungen von Kommunen durch internationale Freihandelsabkommen wie TISA und TTIP konkret gefährdet sind.
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Mal schauen wann der erste Abmahnanwalt durch die Welt schreitet um TTIP-Gegner zu verklagen - es könnte so lustig sein, wäre die Sache nicht so ernst.

web - AMD überführt Mantel-Code nach Vulkan

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Nach einem ziemlichen Hauen & Stechen darüber, ob die Vulkan-API nun von Mantle stammt oder nicht, gibt es hierzu sowohl von AMD als auch von Khronos selber klare Bestätigungen. AMD scheint faktisch der Khronos Group das gesamte Mantle-Material zur Verfügung gestellt zu haben – was wohl überhaupt erst die Möglichkeit dazu bildete, Vulkan so schnell aus der Taufe zu heben. Dies hat sogar den netten Seiteneffekt, daß nun auch nVidia (als Mitglied der Khronos Group) mit im Boot ist – ein Vorgang, welchen man zu AMDs Mantle einfach wegen der harten Konkurrenz beider Unternehmen untereinander schlicht vergessen konnte. Gewonnen hat hier in erster Linie die OpenGL-Gemeinde, welche mit OpenGL seit Jahren hinterherkrebste und sich mit Abwärtskompatibilität bis zum Sanktnimmerleinstag sowie Hersteller-spezifischen Extensions abmühen musste. Vulkan eröffnet einen neuen Ansatz, welcher ohne all diese alten Zöpfe auskommt, trotzdem aber die bekannte Plattform- und Hersteller-Unabhängigkeit von OpenGL bewahrt.
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Danke AMD! Ganz ehrlich, man muss schon ein großes und faires Ego haben um einzugestehen, dass man eine Software selbst nicht mehr viel weiter bringen kann und das es der Gemeinheit mehr bringt, wenn man den Quelltext der Gemeinschaft übergibt.

web - UEFI Firmware-Updates unter Linux werden einfacher

Eine neue Version der UEFI-Spezifikation soll Firmware-Updates deutlich vereinfachen, auch unter Linux. Red Hat und Gnome arbeiten bereits an einer Umsetzung und stellen detaillierte Pläne vor.
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Nativer Gummiboot-Support wäre mir lieber, aber besser als nix. Mal schauen ob man vorhandene Hardware updaten kann, oder ob das nur mit noch nicht produzierter Hardware funktioniert.

web - E.ON im Sinne von "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren", oder wie die Bevölkerung für den Rückbau der Atomkraftwerke zahlen soll

Das ehemalige Nachrichtenmagazin hatte endlich einmal die Zeit gefunden, um über ein, seit längerem, bekanntes Problem zu berichten.
Nicht nur E.ON hat diesen Schritt vor, auch alle anderen Stromkonzerne machen dies nach. Es geht darum, die "konventionelle" (fossil klingt wohl nicht so gut) Stromsparte von der "erneuerbaren" Stromsparte abzutrennen. In der neuen Stromsparte macht man zum einen mehr Gewinn (deswegen gehören die Wasserkraftwerke auch zu den "konventionellen" ;-)), zum anderen muss man Atomkraftwerke, wie auch Kohlekraftwerke zurück bauen und die Verbrauchsgüter entsorgen.
Bei Kohlekraftwerken kann man diese Summe noch grob errechnen. Bei Atomkraftwerken ist es dann eher wie mit einer Glaskugel. Beim AKW Greiswald versucht man dies seit 1995, verbrauchte bis 2007 Milliarden Euro und ist noch immer weit entfernt vom Ziel.
Nun hat die E.ON in einem übermenschlichen Akt der Menschenliebe 14,4 Milliarden Euro an Rücklagen gebildet. Das macht bei sieben Kraftwerken eine Summe von 2,08 Milliarden Euro, wohl gemerkt, Greifswald ist seit 2007 schon drüber.

Laut dem Artikel kann man leider nichts dagegen machen, schade, schade ...
Die armen Politiker könnten natürlich einfach ein Gesetz erlassen und sagen "so nicht, ihr zahlt das, komme was will", aber das will man ja nicht, immerhin könnte E.ON mit seinen Kraftwerken ins Ausland verschwinden und dann sind doch Arbeitsplätze in Gefahr, ganz zu schweige von der Rendite für die Marktfreien.

Wohl gemerkt, dies geht nicht direkt gegen E.ON. E.ON denkt an das Wohl seiner Anleger. Man könnte meinen "hey, etwas soziale Verantwortung", aber damit kann man bei solchen Menschen nicht kommen, um solche Argumente verstehen zu können bräuchte man ja Herz, Verstand und Weitblick (es ist einfacher mit einem Nachbarn zu leben, dem es soweit gut geht, als in einem Haus voller Sicherheitspersonal weil man sich das "Jesocks" vom perlenbesetzen Hals halten muss).

Auf Mutti wird auch kein Verlass sein, den Mutti predigt, seitdem sie an der Macht ist, "wir müssen gemeinsam eine Lösung finden". Und dies bedeutet nichts anderes wie "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren".